Ooops, she did it again…..


Gerade ist es der Heiligen Greta von Orléans — pardon von Schweden — gelungen, bei der Audienz, die sie dem Papst im letzten Monat gewährt hat, den Stellvertreter G’ttes davon zu überzeugen , keinerlei Hexen mehr zu verbrennen — nicht einmal die klitze-kleinsten und nicht einmal ab und zu. Die Folgen für das Klima unseres schon zu Genüge von Trump und all den anderen schrecklichen Rechtspopulisten gebeutelten Planeten wären schlichtweg zu verheerend.

Aber die Rettung der Welt ist kein Halbtagsjob. Papstaudienzen, Politikertreffen, Klimakonferenzen , Fernsehauftritte, Pressetermine, Fotoshootings , T-Shirt-Merchandising, Cover-Stories, das unverzichtbare Bad in der Menge. Und Freitage sind in unserem Kalender ja auch nicht gerade selten. Als ob das nicht schon mehr als genug wäre, kommt zu all dem auch noch dieses furchtbar seherische Wissen um die ganze schreckliche Klima-Wahrheit:

„Greta gehört zu den wenigen, die unsere Kohlendioxide mit bloßem Auge erkennen können. Sie sieht, wie die Treibhausgase aus unseren Schornsteinen strömen, mit dem Wind in den Himmel steigen und die Atmosphäre in eine gigantische unsichtbare Müllhalde verwandeln. Sie ist das Kind, wir sind der Kaiser. Und wir sind alle nackt.“ schreibt ihre Mutter und vor Gretas Come-Out eine eher wenig beachtete Song-Wettbewerb Teilnehmerin und mittelmäßige Opernsängerin in der neuen Bibel der Klima-Religiösen: „Szenen aus dem Herzen – Unser Leben für das Klima“

Gegen dieses Arbeitspensum muten die Tagesabläufe einer Jean d’Arc sowie die der als herbeifabulierte Gottheiten ihrer Kindheit beraubten Goldkinder aus dem buddhistischen Tibet oder etwa der des Rattenfängers von Hameln geradezu als Freizeitaufenthalte an. Aber letzterer kam ja bekanntlich für den gleichen Effekt bereits mit etwas Pfeifen auf seiner Flöte aus. Und sie alle zusammen wurden zu ihrem großen Glück auch nicht von den anderweitig eher von weniger Erfolg verwöhnten Eltern Gretas gecoacht oder mussten gar für deren finanzielles Auskommen sorgen.

Neu sind die Schuldzuweisungen und die Verknüpfungen von ungeklärten und/oder unbeherrschbaren Naturphänomenen an die Verhaltensweise des Menschen übrigens nicht. Sintflut, Eiszeiten, Dürreperioden, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Sonnenfinsternisse, Krankheitsepidemien und und und. Soweit die Geschichte der Spezies Mensch zurückreicht, dienten all diese Phänomene seit jeher den jeweiligen Machteliten, den Schamanen, Medizinmännern, Priestern und Häuptlingen, dem Klerus und den weltlichen Herrschern zur Einpflanzung schlechten Gewissens, zur Ausgrenzung und Verurteilung der vermeintlichen Schuldigen und damit allem voran zur Reglementierung, Bevormundung, Gängelung und Beherrschung der eigenen Populationen.

Gleichgültig wie offensichtlich falsch, herbeigelogen oder unbewiesen die kausalen Zuordnungen waren: Zur Sicherung des Machterhalts der jeweils herrschenden Elite scheute man keine noch so drakonische Strafe , auch keine grausamen Verbrennungen vermeintlicher Hexen oder rituell verbrämte Menschenopfer ( da würden sich für den heutigen unwissenschaftlich herbeifabulierten CO2-Klimaunfug — es ist nachgewiesen die unbeinflussbare Schwankung der Sonnenaktivität, die unser Klima beeinflusst — beispielsweise Herr Trump oder die ohnehin für alles Übel dieser Welt verantwortlichen Rechtspopulisten anbieten ).

Die böswillige und neiderfüllte Verortung der Verantwortlichkeit der Juden für die Pest- und Choleraepidemien des beginnenden letzten Jahrtausends haben mörderische Judenverfolgungen und einen todbringenden Antisemitismus begründet, der über den Einfluss der Kirche in schrecklicher Weise bis in die neuere Zeitgeschichte des letzten Jahrhunderts hineingewirkt hat und gerade heute mit dem hier und in großen Teilen Westeuropas von unserer linken Politik gegen jeden gesunden Menschenverstand zugelassenen Tsunami gewalttätigen islamischen Judenhasses neue Höhepunkte erreicht.

Aber derartige Geschichts-getragenen Fakten erreichen die Klimaprofiteure und ihre hysterisierten oder missbrauchten Anhänger gleich welchen Alters nicht. „We don’t have time“ tönt es aus der Greta-Ecke. „Climate-change sells now“ sollte man hinzufügen — die Gunst der Stunde muss genutzt werden. Nichts währt schließlich ewig.

Kaum jemand spricht heute noch von dem gräußlichen Ozonloch aus dem Ende des letzten Jahrhunderts, das ja bekanntlich unser aller Leben bis ins tiefste Mark erschütterte. Und auch die in den siebziger Jahren von den links-ideologisierten, grünen Klima-Experten vorausgesagte, vermeintlich Menschen-gemachte Eiszeit und der bevorstehende Kältetod unseres Planeten sowie das nicht minder schreckliche Waldsterben der frühen 80er Jahre, das unser vom abstoßenden Wohlstand gebeuteltes Land in wenigen Jahre in eine Steppe verwandeln und so unbewohnbar wie den Mond machen sollte, haben nicht gehalten, was uns die grünen Unheils-Verkünder und linken Feinde unserer freiheitlichen westlichen Wirtschafts-erfolge angedroht hatten.

Wäre doch zu schade, wenn der gegenwärtige Klima-Hype ebenso sang- und klanglos verginge, ohne dass die gesamte Gilde unserer Klima-Exorzisten daraus den erhofften Profit schlagen könnte: Angefangen bei den gewissenlos die gesundheitliche Behinderung des Kindes Greta für ihr eigenes Fortkommen nutzenden Eltern über unsere — wegen ihres von allen guten Geistern verlassenen Einlass- und Anbiederungskurses für die atavistische, mittelalterlich gewalttätige Unkultur des Islam — an Wählerstimmen-Schwindsucht leidende etablierte westeuropäische und deutsche Politik bis zu ihren nachgeschalteten, links-ideologisch bornierten, Nachrichten-filternden und vorsätzlich falsch gewichtenden Gesinnungsmedien.

Aber keine Sorge — die PR und die Promotion haben gegriffen und auf die Zeugen Gretas ist Verlass.

Gerade noch rechtzeitig vor der Europa-Wahl, die wegen der zwar geleugneten aber unübersehbaren Pervertierung und der Abkehr ausschließlich des linken Parteien-Establishments von der originären, den gemeinsamen freiheitlich westlichen, abendländischen Lebenswerten verpflichteten europäischen Idee der Gründungsväter Europas und trotz der bis zum Exzess ausgenutzten Affäre des peinlich bramarbasierenden österreichischen Angebers Strache zu einem Desaster für die Etablierten zu werden droht, ist etwas Ablenkung von den eigentlichen Gefahren , denen uns das Versagen unserer Politik aussetzt, das Gebot der Stunde.

Also hat Greta es wieder getan. Sie hat wieder einmal von ihren einzigartigen Fähigkeiten Gebrauch gemacht und die große CO2-Wolke gesehen, die ja — ganz im Gegensatz zu den, besonders für Juden, lebensverlängernden Aktivitäten der sich in Westeuropa fast ungehindert ausbreitenden islamischen Gewalttäter — jeden Tag unser und vor allem das Leben unserer Kinder bedroht.

Zehntausende, sich aus deutlich sichtbarer Angst vor dem schon in naher Zukunft drohenden Untergang, fröhlich und lachend zum Schulschwänzen versammelnde und Tonnen von Essens-Resten sowie Papier- Papp- und Plastikmüll hinterlassenden Kinder und Jugendliche haben daraufhin gestern — auf höchstes Gebot ihrer Sektenführer und bejubelt von unserer etabliert inkompetenten Politik sowie ihrer Zwangsgebühr-finanzierten Wahlunterstützungspresse — in zahlreichen Städten gegen das Klima protestiert und den ohnehin obsoleten Autoverkehr der werktätigen Menschen stundenlang lahmgelegt.

In Berlin jedenfalls war das Klima davon sichtlich beeindruckt — es ist inzwischen schon deutlich kühler geworden.

Dr. Rafael Korenzecher

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4 Kommentare

  1. Im Mittelalter drohte die Kirche den Menschen mit Himmel und Hölle, heute mit dem Weltuntergang in 12 Jahren. Dann sind wir alle tot. Die heilige Greta, das Jesuskindlein unserer Zeit. Die Prophetin des Ökofaschismus. Es ist schon schändlich, wie dieses autistische Kind nicht nur von seinen Eltern, sondern auch von unseren Politikern missbraucht wird.

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  2. Wieder wunderbar und auf den Punkt. Eine Bitte, damit auch älteren Gleitsichtbrillenträgern das Lesen der anspruchsvollen Zeilen etwas leichter: Mehr Parataxe als Hypotaxe, bitte schön!

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  3. @Bernd Buchfeld — Danke für die freundliche Beachtung meines Beitrags. Was Ihre nicht unberechtigte Stil-Anregung betrifft: I really try my best 2 make it short . Aber leider lässt sich die Flut der einstürmenden Gedanken sehr häufig nicht in nebeneinander gestellten SPO-Sätzen wiedergeben. — gr drk

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