9. November 2019 — Vom Nazi-Fackelumzug zur Rot-Rot-Grünen-Wiedervereinigungsfeier — Judenfeindlichkeit am Brandenburger Tor


Nicht etwa „Nie wieder Sozialismus“ heißt die Lehre aus dem Mauerfall vom 9. November 1989.

Das riesige Schrift-Display in hebräischer Schrift (daj l’kibush = enough subduing ), das gestern unwidersprochen und vielfach bejubelt ausgerechnet am Berliner Symbol-Tor des Nazi-Fackelumzugs von 1933 öffentlich illuminiert wurde, belegt es: Die Lehre ist ganz offensichtlich „Schluss mit der (israelischen) Besatzung“ !!

Etwas anderes ist den öffentlich geförderten Organisatoren nicht in den Sinn gekommen als ausgerechnet an einem der wichtigsten, historisch mehrfach besetzten Tage in der deutschen Geschichte und in einer Welt voller gewalttätiger zumeist islamischer Unrechtsregime dazu zu missbrauchen, in einem Akt blanker Judenfeindlichkeit den demokratischen jüdischen Staat Israel gegen jede historische Wahrheit und gegen jedes bessere Wissen als „Besatzer“ zu dämonisieren.

Der verantwortliche Veranstalter, die Kulturprojekte Berlin GmbH ist eine landeseigene gemeinnützige Gesellschaft zur angeblichen Förderung, Vernetzung und Vermittlung von Kultur und Geschichte. Aufsichtsratschef ist — was denn sonst — Kultursenator Klaus Lederer.von den Linken, die auch schon als SED in der Zeit des vor 30 Jahren überwundenen Freiluftgeheges „DDR“ mit Flüchtlingserschießung-Befehl einen intensiven Schmusekurs mit Arafat, Abu Nidal und anderen muslimischen Terrorgrößen gefahren sind.

Die Kritik an dieser antisemitischen und Israel-feindlichen Entgleisung, die ja weniger eine Entgleisung als vielmehr übliches linkes System ist, hat den Kirchen-nahen Geschäftsführer van Dülmen zwischenzeitlich zu einer halbherzigen Entschuldigung veranlasst.

Trotzdem bleibt der keinesfalls zufällige skandalöse Vorfall, der quasi nahtlos in das Raster des nahezu allgegenwärtigen Antisemitismus nicht nur eine infame Geschmacklosigkeit, die dadurch noch gesteigert wird, dass die Feierlichkeiten auch auf den Jahrestag der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 fielen, sondern enttarnt auch die von der GroKo-Entourage und dem rot-rot-grünen Senat gestern abgesonderten Gedenktags-Heucheleien nebst der verlogen wiedergekäuten „Nie-Wieder“ Beteuerungen als inhaltsleeren Sprechblasen einer am Vital-Interesse der jüdischen Menschen in diesem Lande vorbeigehenden Politik.

Dr. Rafael Korenzecher

2 Kommentare

  1. Eine totalitäre Nomenklatura hat in Deutschland das Sagen. Der Staatsratsvorsitzenden ist es gelungen, von oben bis zum Hausmeister alle Positionen mit Gefolgsleuten zu besetzen. Das Schema ist bekannt: Keine Art von Qualifikation ist entscheidend, sondern die unbedingte Gefolgschaft. Bis jetzt wird der in der Nomenklatura offensichtlich vorhandene Antisemitismus vergleichsweise noch verdeckt ausgeübt. Wenn wir erst einmal völlig islamisiert worden sind, wird sich die Taktik verändern und den öffentlichen Raum bestimmen. Nicht zufällig gibt es die Offenen Grenzen bis heute: Die Gemeinsamkeiten zwischen dem Islam und den neuen Herrschaften Deutschlands sind nicht so klein, wie viele von uns noch glauben. Nicht die zu uns kommenden herbeigeschleppten Gäste sind in Gefahr, sondern fortschreitend alle hier lebenden Juden. Die zurecht intensiv betriebene Aufarbeitung der NS-Zeit und der Kampf gegen Rechte zeigen merkwürdige Früchte?

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