Ostern in den Zeiten von Corona


„Da hilft kein Zorn. Da hilft kein Spott.

Da hilft kein Weinen, hilft kein Beten.

Die Nachricht stimmt! Der Liebe Gott

ist aus der Kirche ausgetreten.“ ( Erich Kästner, Neues vom Tage )

Jesus, dessen Hinrichtung am Kreuz die christliche Welt heute am Karfreitag betrauert, war — wie wir ja alle genau wissen — ein auf jüdisches Geheiß ermordeter Palästinenser oder bestenfalls und auch nur, wenn er unbedingt auf seiner jüdischen Identität bestehen sollte, ein illegaler jüdischer Siedler.

Kardinal Marx hielt noch als Vorsitzender der Bischofskonferenz Deutschland die Angst vor dem Islam und der Islamisierung unserer abendländischen Lebenswelt für überzogen, wenn nicht sogar für blanken Unsinn.

Der bisherige Chef der hiesigen nicht schlecht von der bereits zwei Jahrtausende währenden Popularität des Juden Christus lebenden katholischen Kirche wollte, dass man auf Muslime mit Entgegenkommen zugeht.
Das wäre zwar heute in der Zeit von Corona kontraindiziert und kollidierte auch schon mit der wundervollen Armlängen-Empfehlung der Kölner Ober-Bürgermeisterin Henriette Reker.

Außerdem blendete es ja bei dem christlichen Entgegenkommen die Juden, die Buddhisten und die Anhänger anderer Religionen aus, die dann aber auch schon vor Corona und wohl zum Ausgleich für die ausgebliebene hochrangige Empfehlung christlichen Entgegenkommen — vor allem wohl aber auch weil ihnen deshalb schon frühzeitig die Nähe zu Herrn Marx erspart geblieben ist, wahrscheinlich aus tiefer Dankbarkeit keine Christen verfolgen, demütigen, unterdrücken und/oder ermorden.

Das bleibt im Wesentlichen einem nicht geringen Teil der von Herrn Marx und anderen Kirchenführern so herzlich umworbenen Muslime vorbehalten.

Im statistischen Durchschnitt wird weltweit alle fünf Minuten, vielleicht sind es auch sechs, ein Christ getötet. Fast alle Länder, in denen Christen brutal unterdrückt werden, sind muslimisch geprägt. Gegenwärtig werden auf der Welt mehr als 100 Millionen Christen verfolgt.

Unter keiner Religion und Ideologie haben so viele Christen zu leiden wie unter einem autoritären und gewaltbereiten Islam. Dieser dominiert in 14 der fünfzehn Länder, in denen Christen den meisten und heftigsten Repressionen ausgesetzt sind. Das geht aus dem seit 1993 veröffentlichten Weltverfolgungsindex für das Jahr 2017 hervor, den das internationale, überkonfessionelle, christlich-evangelikale Hilfswerk „Open Doors“ anhand von Daten des jeweils vergangenen Jahres veröffentlicht.

Diese Liste ziert u.a. auch der bei unserem Bundespräsidenten Steinmeier und unserer Politik des linken Wahlverlierer und nunmehrigen Corona-Stimmengewinner-Bündnisses so schrecklich beliebte und alljährlich mit großer hiesiger Empathie Jahrestags-beglückwünschte Iran.

Hier einmal ganz kurz die Hitliste der ersten 15 Christen-Verfolger Staaten: Nordkorea, Somalia, Afghanistan, Pakistan, Sudan, Syrien, Irak, Iran, Jemen, Eritrea, Libyen, Nigeria, Saudi-Arabien, Usbekistan, Kenia.

Überall dort werden Christen vor den Augen der schweigenden Kirchen, unserer Politik und unserer großen Staatsmedien verfolgt, entrechtet, schikaniert, nicht selten getötet und vielfach vertrieben.

Das einzige nicht-islamische Land auf dieser Liste ist Nordkorea. Aber das läuft ja ohnehin in vielerlei Hinsicht außer Konkurrenz und auch in diesem Falle ist der dortige Diktator mit dem modischen Haarschnitt bei vielen hiesigen Christen erheblich beliebter als der Präsident der Vereinigten Staaten, von dessen Frisur ganz zu schweigen.

Auch der Papst schweigt dazu und ist vollkommen damit ausgelastet, öffentlich Besorgnis darüber zu zeigen, dass Jerusalem nun doch noch den Juden in die Hand fallen könnte.

Auch der evangelische Oberhirte Herr Bedforth-Strohm und die alkoholselige Frau Käßman schweigen in dieser Angelegenheit und falls sie doch etwas sagen, dann, dass man derartige Petitessen nicht gegen den Islam instrumentalisieren darf, weil der ja bekanntlich eine Religion des Friedens ist und das Hilfswerk Open Doors sich bei der Ermittlung der Zahl von 100 Millionen zumeist durch den Islam verfolgter Christen ganz sicher um 5 oder 6 Personen geirrt haben muss. So schlimm sei das alles gar nicht.

Irritiert ist Herr Bedforth-Strohm — wie er gerade am letzten Karfreitag gesagt hat — dennoch. Nicht etwa wegen der furchtbaren obigen Tatsachen, auch nicht wegen der täglichen islamischen Gewalt und dem Alltag gewordenen Messerkrieg gegen uns und unsere Werte auf unseren Straßen, ebenso wenig über das Sicherheitsdesaster, das die Kanzlerin und ihre Crew in den viel zu vielen Jahren ihrer an den Sicherheits-Anliegen unserer freiheitlichen Lebensweise vorbei geführten Regierung in diesem Lande angerichtet hat und schon gar nicht über von muslimischen Hasstätern ermordete Juden.

Nein, die Irritation des Chefs der auch schon vor der Corona-Infektion nicht unverdient unter Schwindsucht leidenden evangelischen Kirche gilt seinen abtrünnigen Schäflein, die es in wachsender Zahl gewagt haben, wegen des hier von ihm und seiner Glaubensgenossin im Kanzleramt geschaffenen generellen Fürsorge-Vakuums den etablierten Parteien den Rücken zu kehren.

Die christlichen Pilger lassen sich von diesem Fürsorge-Defizit ihrer jeweiligen Führungen um das Wohl ihrer Schutzbefohlenen keinesfalls die Karfreitags-Laune verderben auch wenn sie Corona-bedingt in diesem Jahr nicht wie sonst gut beschützt von den Ordnungskräften des demokratischen und Religions-toleranten jüdischen Staates auf den Spuren ihres jüdischen Religionsstifters durch das historisch jüdische Jerusalem wandeln können.

Natürlich vergessen sie dabei nicht, sich in großer Zahl mit dem jeder geschichtlichen und politischen Berechtigung entbehrenden Anspruch der arabischen Terrorbosse aus Gaza und Ramallah auf die ewige und heilige Stadt Davids und das historische Kernland des jüdischen Staates Israel zu solidarisieren.

Diese haben zwischenzeitlich trotz Tonnen an westeuropäischem Geld und Sachzuwendungen für ihren Terror gegen Israel das ihnen geschenkte, einst blühende Gaza gründlich ruiniert, verwüstet und unbewohnbar gemacht.

Jetzt bemühen sie sich mit großem Wohlwollen unserer Politik , unserer Medien und unserer Kirchen zu versuchen, ob ihnen nicht auch in Israel und Jerusalem glücken könnte, was sie so trefflich in Gaza hinbekommen haben — wäre doch gelacht.

Der an diesem Tage vor über 2000 Jahren gekreuzigte Jude Jesus jedenfalls hätte – das darf man sicher annehmen – die heute möglichen Pervertierungen der Wahrheit nicht mehr verstanden, in jedem Fall aber seinem heutigen Islam-affinen Bodenpersonal längst gekündigt.

Allen christlichen Freunden und Lesern trotz des Corona-bedingten „social distancing“ ein gesegnetes und erbauliches Osterfest.
Soviel ist sicher: Zumindest der Corona-Spuk wird nicht ewig anhalten — bis dahin stay safe and healthy every1.

Dr. Rafael Korenzecher

2 Kommentare

  1. Man darf sich gar nicht vorstellen, wie entchristlicht und islamisiert diese ganze Corona der Oberhirten unserer beiden großen Kirchen ist. Es übersteigt eigentlich das Vorstellungsvermögen der alltäglich und überall im Polit-Alltag erlebbaren Niederträchtigkeit und Scheinheiligkeit um Längen, ja um endlose Meilen. Wenn der Papst dann noch das Virus mit dem Mangel an Anstrengungen, den Klimawandel voranzubringen- etwa durch E-Mobile oder Grünen-Wahl- in Zusammenhang bringt, lässt man jede Hoffnung fahren und glaubt an den Teufel in Priester-Gestalt. Als ehemaliger Ministrant der katholischen Kirche und in der Familie mit zwei katholischen Seelsorgern versehen, die diesen Namen noch verdienten, stehe ich fassungslos vor dem Scherbenhaufen einer 2000-jährigen Geschichte des Christentums. Ich danke Herrn Korenzecher für die Klarheit der Aussagen und für die der Sache angemessenen Schärfe.

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