Jüdische Stimmen für die AfD ??


Frau Charlotte Knobloch, die ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden ( 2006 -2010 ) hat vor einigen Monaten ein Wahlplakat der AfD vom April diesen Jahres, in dem sich die AfD zu den Juden in Deutschland bekennt, gepostet und mit folgendem Text scharf angegriffen:

afd

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Charlotte Knobloch :

>>>“Die AfD geht heute mit diesem verlogenen Plakat an die Öffentlichkeit.
Die Wirklichkeit sieht anders aus: Die AfD steht für Antisemitismus, Rassismus, Fremdenhass, Geschichtsklitterei, Revisionismus, Demokratie- und Freiheitsfeindlichkeit. Stünde sie an der Seite der jüdischen Menschen, hätte sie sich – noch bevor es zu spät war – von allen vorgenannten Radikalitäten glaubhaft, konsequent und nachhaltig getrennt. Die AfD ist für jüdische Menschen nicht wählbar!“<<<<< ( Zitatende Charlotte Knobloch )

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Hierzu hat die mit den hiesigen Verhältnissen bestens vertraute amerikanische Jüdin , Schriftstellerin und Journalistin der „Jerusalem Post“ , Orit Arfa kürzlich wie folgt erwidert:

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Orit Arfa :

>>>>„Ich bin nicht in Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft jedoch bin ich eine aufmerksame Berichterstatterin. Als israelisch-amerikanische Jüdin liebe ich es in Berlin zu leben und ich möchte Deutschland und die Juden hier in Sicherheit wissen. Ich verstehe das Verhalten der organisierten jüdischen Gemeinschaft in Deutschland nicht. Mir scheint sie hassen die AfD mehr als die radikalen Islamisten die die Vernichtung der Juden propagieren. Als Antwort auf ein Posting in dem die AfD mitteilte, dass sie hinter der deutschen jüdischen Gemeinschaft steht, startete die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in München eine Tirade gegen die AfD und dämonisierte sie als Rassisten. Warum nicht einfach mal sagen: „Danke, AfD. Wir werden dich an dein Versprechen erinnern!“ Wenn sie wirklich Neo-Nazis sind, dann ist die Veränderung aber schon beachtlich.

Doch ich bin vertraut mit diesem Verhalten. Es ist sind die gleichen Vertreter, die die Juden in Gush Kativ (Gaza) im Stich ließen und sie als Kriegstreiber dämonisierten, nur um untätig zuzuschauen wie deren Häuser, Geschäfte und Lebensgrundlagen zerstört wurden um das Land dann Jihadisten zu überlassen. Die meisten Israelis bereuen die Räumung der jüdischen Dörfer in Gaza mittlerweile.

Die etablierten jüdischen Einrichtungen fürchten vom Mainstream nicht gemocht oder akzeptiert zu werden. Die AfD wird von den Medien und der jüdischen Gemeinschaft nicht fair behandelt. Die Warnungen der AfD vor dem radikalen Islam sind richtig und müssen beachtet werden. Ich mag jetzt in den deutschen Medien Chancen verlieren oder gar für diese Worte beschimpft werden. Das wäre zwar nicht richtig, aber dann soll es halt so sein. Die jüdische Tradition sagt: „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit sollst du suchen“, und die Leute sollten wissen, dass diese selbsternannten jüdischen Experten nicht für uns alle sprechen, noch sollten sie das für sich in Anspruch nehmen.“ <<<<< (Zitatende Orit Arfa)

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Frau Knobloch, ist bekannter Weise eine auch von mir geschätzte , wirklich ehrenwerte, verdiente, hochdekorierte jüdische Aktivistin und jüdisch engagierte Stimme in Deutschland. Vor politischem Irrtum schützt das leider nicht.

Nachdem es schon im Jahre 2012 Günter Grass‘ antisemitisches Israel-Gedicht publizierte, veröffentlichten das linke Israel-Dauer-Bashing Blatt Süddeutsche Zeitung und seine redaktionellen Israelhasser vom Schlage Franziska Augsteins im Jahre 2013 eine massiv antisemitische Karikatur im Stürmer Stil, die Israel als gefräßigen, nimmersatten jüdischen Moloch abbildete, während Deutschland laut Bildtext kostenlos servierte. Die Zeitung entschuldigte sich im Nachgang und bezeichnete die unsägliche Karikatur als Fehler.

Wie ernst die Entschuldigung zu nehmen war, bewies die SZ schon ca. ein halbes Jahr später, in dem sie eine noch deutlicher antisemitische Karikatur über den Facebook Chef Zuckerberg als vielarmige Krake mit Facebook-Symbol, Schläfenlocken und Hakennase nach Stürmer-Vorlage veröffentlichte, während er sich gerade die Daten der Welt einverleibt. Auch hierfür entschuldigte sich die Zeitung im Nachgang und bezeichnete die Karikatur, nachdem sie erst einmal veröffentlicht war und eine hinreichende Fülle judenfeindlicher Ressentiments neubelebt werden konnte, wiederum als Fehler.

Dieses offensichtlich systematische, bewußte und vorsätzliche antisemitische Zündeln der mit unserer Partei-übergreifenden linkslastigen Politik bestens verbundenen, für Ihre überzogene und bösartige Israel-Diffamierung sattsam bekannten Gazette hielt Frau Knobloch leider nicht davon ab, der SZ noch im Februar 2014 einen schwer wiegenden, weitreichenden Dispens und Freibrief mit folgendem Posting auf ihrer Facebookseite zu erteilen:

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Charlotte Knobloch:

>>“Liebe Netzgemeinde,
sehr geehrte Damen und Herren,

in dieser Sache ist Folgendes zu sagen: Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat sehr schnell und aufrichtig ihr Versehen eingesehen und beseitigt. Die SZ hat glaubhaft klargestellt, dass die ursprüngliche, in wenigen Ausgaben in Umlauf gebrachte Version der Karikatur ein Missgriff war. Die Zeichnung war in einer Weise missverständlich, in der die SZ nicht verstanden werden möchte und auch nicht verstanden werden sollte. Ich akzeptiere die Entschuldigung der SZ und ich vertraue in die hervorragenden und sorgfältig arbeitenden und recherchierenden Journalistinnen und Journalisten der SZ-Redaktion, die sich ihrer sehr verantwortungsvollen Rolle in unserer Gesellschaft sehr bewusst sind.“<<
( Zitatende Charlotte Knobloch )
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Der Verfasser hatte sich schon damals in aller Höflichkeit und Wertschätzung der Verdienste von Fr. Knobloch gegen diesen von hoher jüdischer Stelle erteilten Persilschein für ein antisemitisches und Israel-feindliches Blatt verwahrt, dem wohl wegen seiner Nähe zu den etablierten Parteien durch Frau Knobloch sehr großzügig trotz einer nicht einmal im Ansatz vorhandene Lauterkeit gegenüber Israel und den Juden Ablaß erteilt wurde.

Vor einigen Monaten, im April dieses Jahres ist genau das Gegenteil eingetreten. Im unter den etablierten Israel-feindlichen Islam-Einlass und Antisemitismus-Import Parteien nicht wirklich Wahlkampf zu nennenden , Wähler-verachtenden Schau-Gefecht mit bereits jetzt bekanntem Ausgang hat sich die einzige echt oppositionelle, dem für unsere Wertewelt lebensgefährlichen Islam-Appeasement entgegenstehende Partei trotz der dort nicht zu übersehenden Probleme mit einem wirklich Juden-freundlichen Wahl -Statement zu den Juden in unserem Lande und an anderer Stelle zu Israel bekannt.

Dies hat keine andere der unisono und monoton die suizidale „Islam-gehört-zu-Deutschland“ Dissonanz wiederkäuenden Israel-feindlichen Parteien auch nur im Ansatz getan. Lieber verstecken sie sich hinter sinnentleerten Gedenktagritualen für tote , weil doch so bequeme Juden, während ihre bis weit in hohe Regierungspositionen reichenden Antisemiten, derartige Judenmörder wie Arafat und Terrordrahtzieher und –Finanzierer wie Abbas hofieren, enge Freunde nennen und tatenlos und schulterzuckend zusehen wie die Islam-dominierten No-Go Areas für Juden in unserem Land rasant zunehmen.

Und ein Teil des jüdischen Establishments sitzt diesem Humbug auf und macht sich mit Texten und Meinungen wie dem von Fr. Knobloch zum missbrauchten Wahlhelfer der linksdurchseuchten, Islam-affinen pseudo-bessermenschlichen Strukturauflöser unseres freiheitlichen , rechtsstaatlichen, Religions-getrennten und Religions-toleranten Wertesystems.

Dabei kann doch keiner den nicht einmal mehr schleichenden Verrat der etablierten Parteien an den hiesigen Juden übersehen, der neben dem dortigen nicht geringen antijüdischem Vorbehalt, der im Übrigen dem in Teilen der AfD bestehenden keineswegs nachsteht , vor allem dem Wegducken dieser Parteien vor ihren durch vielfache Anbiederung und weitere politische Zuwendungen massiv umworbenen und wohl auch zur Wiederwahl sehr benötigten muslimischen Wählern geschuldet ist.

Auch darüber sollten sich die jüdischen Unterstützer der Etablierten keine Illusionen machen — es ist keinesfalls die Sorge um die Juden oder um Israel, die die etablierten Parteien, ihre Führungsakteure wie Gabriel, Özoguz, Niebe, Steinmeier und sehr viele andere mehr bei ihrer Ablehnung der AfD bewegt. Es ist die Angst der gegenwärtigen Bevormundungs-Elite vor dem ohnehin unvermeidlichen Erstarken dieser von ihnen nicht zu beherrschenden Opposition, die zu alledem auch noch vor allem ein Ergebnis des eigenen politischen Versagens dieser Führung ist.
Eine nachhaltige Vernichtung unseres sich unaufhaltsam nach französischem und belgischen Vorbild fortschreitend islamisierenden Lebensraums für den jüdischen Bevölkerungsteil, besonders für die Generation unserer Kinder und Enkel ist von unseren etablierten Parteien auch ohne Zutun der AfD längst begonnen worden, wird ohne AfD weitergehen und von keinem der vermeintlichen Mainstream-Demokraten gestoppt oder auch nur bedauert werden.

Den lächerlichen und untauglichen Versuch, mich als Juden, Nachkommen von Shoah-Überlebenden und überzeugten Verfechter unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung — wie heute allzu schnell und undifferenziert üblich — in die rechte Ecke schieben zu wollen, nehme ich für meine obigen Ausführungen in Kauf.

Er beschädigt mich nicht. Er beschädigt die sich dazu versteigenden Verleumder und Diffamierer, die mich in die Nähe eines Höcke oder irgendwelcher tumber brauner , durchs Sinn-entleerte Leben am Rande der Debilität taumelnder Nazi-Glatzen bringen wollen. Das war ich nie, das bin ich nicht und das werde ich nie sein.

Aber ebenso ungeeignet bin ich auch dafür, ein suizidal erblindetes, mundtotes Opfer zu sein, das sich trotz aller heutigen Entwicklungen den Blick auf die gegenwärtig größte Gefahr für jüdisches Leben in Deutschland und in Westeuropa vernebeln läßt.

Sieht man sich die Lebensverhältnisse der wenigen noch nicht hinausgedrängten Juden in den vom Islam dominierten Staaten an, dann gibt es nicht den geringsten Zweifel:

Es ist der todbringende virulente Judenhass der sich hinter einem religiösen Alibi tarnenden Weltbeherrschungsideologie des Islam und seine hiesigen , selbstgerechten linkslastigen Einlass-Helfer, Wegbereiter und Erfüllungsgehilfen aus unserer gegenwärtigen Mainstream-Politik.

Darüber sollten die jüdischen Unterstützer der heutigen etablierten Politik im eigenen Interesse ernsthaft nachdenken statt wie Lemminge auf den immer sichtbarer werdenden Abgrund zuzulaufen.

Dr. Rafael Korenzecher

  2 comments for “Jüdische Stimmen für die AfD ??

  1. September 18, 2017 um 11:13 pm

    Sie sagen, lieber Dr. Rafael Korenzecher, dass der Versuch, Sie in die braune Ecke zu schieben, Sie nicht beschädige. Das glaube ich Ihnen. Aber es tut trotzdem weh. Das Bemühen, den anderen zu verstehen, herauszufinden, warum er so denkt, wie er sagt, ist kaum vorhanden. Stattdessen wird unterstellt was nicht gesagt und nicht gedacht wurde.
    Danke für Ihren Mut, sich diesem Voraussagbaren auszusetzen.

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  2. September 18, 2017 um 11:14 pm

    Hat dies auf umermuedlich rebloggt.

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