Nie wieder !! — jetzt aber wirklich


Dieser Tag ist ein Tag der Scham und der Schande sagte nach der Tat von Halle unser Bundespräsident Steinmeier und rief zu Solidarität mit jüdischen Mitbürgern gegen rechte Gewalt auf. Solch ein Angriff auf eine voll besetzte Synagoge sei in Deutschland nicht mehr vorstellbar gewesen. „Es muss klar sein, dass der Staat Verantwortung übernimmt für jüdisches Leben, für die Sicherheit jüdischen Lebens in Deutschland.“ setzte er mit Situations-angemessen ernst-entschlossener Miene nach.



Das macht dankbar, hat beeindruckt und brachte Linderung nach dem schrecklichen Geschehen dieses Yom Kippur-Tages 2019 in Halle. Der Bundespräsident ist solidarisch mit den Juden in Deutschland. Wer sagt’s denn : es geht doch. Schade, dass es dafür erst eines Mordanschlags durch einen Neonazi bedarf.

Der gescheiterte islamische Messeranschlag auf die Große Synagoge in der Oranienburger Str  in Berlin, die Allah hu Akbar  und F…ck Israel Rufe des vereitelten Juden und Israelhassers  kurz vor Yom Kippur müssen ihm wohl entgangen sein. Wären die Ordnungskräfte nicht eingeschritten, hätte es auch hier wie in Halle Tote und Verletzte geben können. Aber so gab es ja nicht einmal Haftgründe und der syrische Messermann ist immer noch unbehelligt auf freiem Fuß.  

Leider lief der Terrorakt von Halle nicht genauso glimpflich ab: In niederträchtig kalkulierter Erwartung einer möglichst großen Zahl von G’ttesdienst-Teilnehmern wurde am gestrigen Yom Kippur, dem höchsten Feiertag im jüdischen Jahreszyklus, ein brutaler Mordanschlag verübt auf die kurz nach dem Krieg zur Synagoge umgebaute und umgewidmete Trauerhalle am jüdischen Friedhof von Halle. 

Die Umwidmung war erforderlich geworden, weil die ursprüngliche Synagoge der jüdischen Gemeinde schon einmal Opfer eines Anschlags geworden war, bei dem sie seinerzeit bis zur Nutzungsunmöglichkeit zerstört worden ist. Der damalige Anschlag war Teil der Deutschland-weiten Judenpogrome vom November 1938.

Damals waren die Täter deutsche Nazis, ihr Motiv war entmenschter, sich jeder Rationalität entziehender mörderischer Judenhass, Vom 7. bis 13. November 1938 wurden in Deutschland etwa 800 Juden ermordet, allein 400 Menschen in der Nacht vom 9. auf den 10. November. Eine sehr viel größere Zahl jüdischer Menschen wurde von Deutschen zusammengeschlagen und verletzt. Über 1400 Synagogen, Betstuben und sonstige jüdische Versammlungsräume sowie tausende jüdischer Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfewurden zerstört. Nach dem 10. November 1938 wurden ungefähr 30.000 Juden in deutsche Konzentrationslager verbracht, wo mindestens weitere 400 Menschen ermordet wurden oder an den Haftfolgen verstarben.

Auch gestern hatte sich an dem Motiv nichts geändert. Zwei unschuldige Menschen sind schrecklicher Weise ermordet worden. Sie sind beide unabhängig voneinander an verschiedenen Tatorten von dem frustrierten Täter hinterrücks erschossen worden. Jana L., eine junge, lebenslustige Autogrammsammlerin aus Halle durch eine Schusssalve auf der Straße vor der Synagoge und Kevin S., ein junger Fussballfan aus Merseburg bei einer Essenspause in einem nicht weit entfernten Döner-Imbiss. Ihnen und Ihren Angehörigen gilt unsere tiefe und aufrichtige Anteilnahme.

Der Täter, Frank B. ist ein junger nativer Deutscher, der in seinem augenscheinlich deviant sinnentleerten Leben die einzige Geltung und den einzigen sichtbaren Inhalt in rechtsextremem Gedankengut und pathologisch-mörderischem Judenhass zu sehen scheint.

Er ist nach gegenwärtiger Erkenntnis ein Einzelgänger, der in den Zeiten von Internet und globaler Kommunikation in Mord-Monstern wie Anders Brejvik und Brenton Tarrant ( Christchurch)  seine ekel-erregenden Role-Models sieht.

Bei jedem der zahlreichen hier verantwortungslos  eingelassenen islamischen Messerstecher, Frauen-Vergewaltiger, Schwert-Mörder, Lastwagen-killer in monotoner Wiederholung von traumatisierten, schuldlos kultur-spezifisch sozialisierten, durch schwere Erlebens-Empirik bis zur Schuldunfähigkeit  psychisch geschädigten Einzelfällen zu sprechen, die so gar nichts aber auch gar nichts mit dem Islam zu tun haben ( obwohl  zahlreiche Muslime als Zeichen ihrer Sympathie bei fast jeder Schreckenstat ihrer Glaubensbrüder in großer Zahl Freudentänze und liebenswerte  Flaggenverbrennungen vornehmlich jüdischer und amerikanischer Flaggen vornehmen) aber die abscheuliche Einzel-Tat dieses wahnsinnigen Mörders gegen einen Wahlgegner einzusetzen, der einem bereits Millionen von ursprünglich in den eigenen Reihen beheimateten Wählern abgenommen hat ( das gilt sowohl für die sich noch in der Agonie befindliche Merkel-Partei als auch für die bereits klinisch tote  Partei der Maase , Steinmeiers( ruhend) und Lauterbachs ) klingt mehr nach politischer Exploitation dieser schrecklichen antisemitischen Tat als nach ehrlicher Betroffenheit.  


Dazu ist die eigentlich beabsichtigte, akribisch geplante und bis zum Waffen-Selbstbau detaillieret vorbereitete Ermordung der jüdischen Beter missglückt, weil der Täter nicht in die Synagoge hineingelangt ist. Dass kein entsetzliches Blutbad unter den dort anwesenden etwa siebzig jüdischen Betern angerichtet worden ist, ist fast ein Wunder und ausschließlich der stabilen Tür des Bethauses, dem Zufall und dem Dilettantismus des Täters, keinesfalls aber etwa der mit den Juden sympathisierenden Vorsorge unserer etablierten Politik geschuldet.

Shma Koleinu ( Höre unsere Stimme ) ist eine wichtige Gebetsbitte, die die Gläubigen am Yom Kippur an ihren Herrn richten. Es scheint ganz so, als seien sie dieses Mal unmittelbar erhört worden.

Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn sich der Täter Zugang hätte verschaffen können. Die Synagoge war trotz der vor einigen Tagen vorgelaufenen islamischen Messerattacke auf die Oranienburger Str. in Berlin ( wo der Täter ja bekanntlich wahrscheinlich zur Vorbereitung eines erfolgreicheren Anschlags sofort wieder freigelassen wurde )  erstaunlicher Weise nicht bewacht und die vom Rabbiner angerufene Polizei wollte trotz des genannten Notstandes erst einmal Personalien und Umstände ganz minutiös geschildert wissen, bevor sie sich entschloss einzugreifen. Jedenfalls dauerte es schreckliche angstvolle 15 Minuten bis sie am Einsatzort erschien, von wo sie den Täter, statt ihn unmittelbar unschädlich zu machen, dann auch prompt zum Dönerladen entkommen ließ, wo er noch auf weitere Passanten schoss bevor er sein zweites Opfer ermordete.


Gar nicht lange dauerte es dagegen bis zum Auftritt der gesamten bundesrepublikanischen Prominenz aus Politik und Medien. Sogar Frau Merkel hatte überraschend Zeit. Keiner wollte fehlen und keiner fehlte. Und richtig so: Antisemitismus und Rassismus aus gleich welcher Richtung  und in gleich welche Richtung    — noch einmal: aus gleich welcher Richtung und in gleich welche Richtung  — sind vollkommen inakzeptabel. Zero Toleranz gegenüber jeder Form der Verachtung unseres Rechtsstaates und seiner gesellschaftlichen Toleranz-Maximen. Terror, Mord und Gewalt,  aber nicht nur diese sondern auch nieder-schwelligere Vergehen müssen mit aller Härte unserer rechtstaatlichen Gesetze bekämpft werden  —  und wie ich schon oben für jeden, der es immer noch nicht begriffen hat, deutlichst darlegte: aus gleich welcher Richtung und in gleich welche Richtung!!!

Genau hier beginnt schon das Problem der Glaubwürdigkeit des plötzlich allzu plakativ um unser jüdisches Wohl  besorgten Chors der gegenwärtigen hiesigen Funktionselite aus Politik und ihren nachgeschalteten Erziehungs- und Gesinnungsmedien.

Wie sagte Herr Steinmeier doch gleich: Ein derartiger Angriff ist nicht mehr vorstellbar in unserer Republik. Er hätte viel an Kredibilität gewonnen wenn er richtiger Weise gesagt  hätte, dass er in den 14 Jahren der Regierung dieser Kanzlerin und besonders der „Gar nicht mehr GroKo“ leider wieder nur allzu häufig vorstellbar geworden ist.

Vergeht doch bei dem heutigen,  von dem politischen Versagen  geprägten erbärmlichen Zustand unserer vormals auch für Juden lebenswerten, wunderbaren Bundesrepublik Deutschland —   denn darum handelt es sich auch im Fall Halle  —  kaum eine Woche , in der es nicht überwiegend Islam-bezogene Angriffe auf jüdische Menschen und Institutionen gibt, jüdische Schüler von Islam-dominierten deutschen Schulen gemobbt oder gar geprügelt werden  und Juden aus diesem Land abwandern.

Statt dieses Problem unseres Nachkriegsstaates wahrhaftig, beherzt und wirksam anzugehen, lenkt man uns ab mit sinnfreien Klima-Kabinetten,  Klima-Humbug, Zeugen-Gretas und Extinction –Rebellions  von der wirklichen  zum nicht geringen Teil geduldeten  islamogenen Auslöschung unseres säkularen demokratischen Rechtstaates und schiebt alles, aber auch alles, was man selbst verursacht hat – so auch den reaktiv entstandenen Rechtsruck  —  den nach rechts verorteten Kritikern der gegenwärtigen suizidalen Politik in die Schuhe.


Was kann man aber auch von einem etabliert-politischen Betroffenheits-Aufgebot erwarten, das mit geheuchelten Krokodilstränen über die bedrohliche Verunmöglichung jüdischen Lebens in unserem Staat lamentiert, die es selbst, vor allem mit gelebter Anbiederung an islamische Judenfeinde geschaffen hat.

Israel-Dämonisierung  — weltweit, in der UNO, und hier , Iran-Unterstützung, Terror-Finanzierung, Kumpanei mit blutrünstigen islamischen Panislamisten alla Rouhani und Erdogan, Hisbollah-Duldung, Staatsempfänge und Berlin für Israel und Judenhasser — die Liste ist endlos. Abhilfe ist von offizieller Seite kaum zu erwarten, wenn beispielsweise selbst der sogenannte Antisemitismus-Beauftragte von Baden-Württemberg Dr. Michael Blume mit seinem Like vorbehaltlos Facebook-Beiträgen zustimmt, in denen Zionisten mit Nazis und Radikalen gleichgesetzt werden und zu deren Entfreundung und Ausgrenzung aufgerufen wird.

Ebenso unerträglich sind die sofort erfolgten inhaltsleer verlogenen plakativen Auftritte der peinlich unglaubwürdigen plötzlichen Judenfreunde, beispielsweise der Ikone der Israel-feindlichen Doppelzüngigkeit Sawsan Chebli, die plötzlich und medienwirksam den Weg neben die nicht Frau Merkel in die Oranienburger Str. gefunden hat.

Es kann auch nicht hilfreich für einen  wirklichen Change der prekären Bedrohungslage für die hiesigen Juden sein, wenn sich ihre hiesigen Vertreter nebst prominenten Medienleuten gegen jedes täglich Erleben der Juden in unserem Lande obsessiv und einseitig nur gegen rechts stellen und den Islam und den mit ihm — additiv zu dem tradierten gesellschaftlichen Antisemitismus — importierten gewalttätigen Judenhass mit keiner Silbe erwähnen.


Allen sinnentleerten und kaum noch erträglichen  x-fach replizierten jetzt aber wirklich „Nie-Wieder“-Floskeln zum Trotz, wird sich an der zusehends unhaltbarer werdenden Lage der Juden in Deutschland solange nichts positiv ändern, solange das Meinungs-Monopol über das was antisemitisch relevant ist und was nicht mit Hilfe der von uns Zwangsgebühr – finanzierten öffentlich-rechtlichen Medien und die Deutungshoheit über das, was jüdischem Leben hier zuträglich wäre, in den Händen der gegenwärtigen links-doktrinären und Islam-affinen Machtinhaber verbleibt.

Dr. Rafael Korenzecher

10 Kommentare

  1. Einer der besten (und vielleicht sogar *der*) beste und vor allen Dingen wichtisten Artikel und wichtigsten Artikel von allen, die ich gelesen habe, seit ich überhaupt lesen kann – und das sind immerhin schon 51 1/2 Jahre her… Ich bin begeistert! Besser kann das das Grundsatzproblem, um nicht zu sagen die Proto-Re-Unheil-Phase in diesem, meinem, Land nicht beschreiben.

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  2. Ihr Artikel, Herr Dr. Korenz, ist wieder einmal mit der gewünschten Schärfe auf den Punkt gebracht.
    Warum war an dem Tag, an dem das höchste Fest der Juden gefeiert wurde, keine Polizei vor Ort, wo doch sonst fast rund um die Uhr vor Synagogen in Deutschland die Polizei präsent ist? Warum in Halle nicht? Die Antwort von offizieller Seite klingt für mich sehr merkwürdig. Die anschliessende Show, die nach dem Anschlag des Neonazis Stephan B. von den Betroffenheitsdarstellern gespielt wurde, erinnert fatal an das Framing der Nazipropaganda in den 30iger und 40iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, mit dem Unterschied , dass es jetzt subtiler abläuft. Die Brandstifter von heute zeigen mit dem Finger auf Andere, insbesondere die Opposition, und bezeichnen sie als die Brandstifter. Das ist Heuchelei pur. Sich mit den Todfeinden Israels ins Bett legen und bei solch einem Ereignis wie in Halle Solidarität mit den Juden und Israel bekunden, das ist in meinen Augen einfach nur pervers. Einen hervorragenden Artikel über das Verhältnis so mancher Deutscher zu den Juden und Israel hat mit kristallklarer Analyse und Bilanz Roland Tichy auf seinem Blog geschrieben. Seine tiefgründigen Darlegungen sind exzellent und sollten millionenfach verbreitet werden. Das aber wird nie passieren, leider.

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  3. Mit einer gewissen – na, ja Beruhigung will ich es noch nicht nennen – stelle ich fest, dass es hierzulande doch noch Menschen gibt, die selbstständig zu denken in der Lage sind und merken, was hier gespielt wird! Danke dafür, Eden! Und ich wage es sogar ganz vorsichtig, die Hoffnung zu hegen,dass immer mehr Bürger dieses Landes merken, was los ist, sich wehren und dass eines Tages die deutschen Juden und die anständigen Deutschen zusammenstehen und gemeinsam den Teufel aus der Hölle vertreiben werden!

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  4. Man glaubt es kaum, wie schnell der Schrecken von Halle und seine Todesopfer politisch ausgenutzt werden. Man kann seine Unschuld demonstrieren, seine Integrität betonen, seine politische Korrektheit demonstrieren und so tun, als ob alles beim eigenen Handeln im Lot wäre.

    Da sind zum Beispiel alle diejenigen Politiker aus der ersten Reihe, die sofort zum Telefon greifen, um den Staatsmännern in Israel ihr Bedauern aussprechen und die Maske der Freundschaft aufzusetzen. Merkel und Steinmeier gehören vor allem dazu. Sie sehen nicht ihre Fehlleistungen in der Politik der letzten Jahre und deren Zusammenhang mit dem eisigen Klima für Juden in Deutschland. Hier und nur hier wäre ein wirklicher Klima-Wandel angebracht und notwendig! Alles liegt in der Hand der Menschen und ist selbstgemacht- vor allem von unseren Politikern.

    Gab es nicht genug Angriffe auf Juden in Deutschland? Ist ihnen nicht bekannt, dass schon viele Juden Deutschland den Rücken gekehrt haben oder dabei sind, es zu tun? Ist ihnen nicht bekannt, dass es schon seit Jahren in Berlin und anderswo für Juden gefährlich ist, mit einer Kippa durch die Straßen zu gehen? Ist ihnen nicht bekannt, dass sie mit jedem ungeprüft ins Land geschleppten Islamisten auch in Kauf nehmen, einen für Juden potentiell gefährlichen Menschen ins Land der industriellen Judenvernichtung zu holen? Ist ihnen nicht bekannt, dass es auf unseren Straßen möglich ist, wieder „Juda verrecke!“ zu rufen, ohne dabei auch nur eine Abmahnung oder Rüge befürchten zu müssen?

    Schauen wir uns nur das Verhalten in den Sitzungen der Vereinten Nationen an, so sehen wir in der Regel ein Abstimmungsverhalten, dass eher unseren Geschäfts-interessen entspricht als der so intensiv beschworenen Solidarität mit Israel. Selbst bei der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels sind wir nicht dabei und kämpfen auf der anderen Seite. Auch in der Unterstützung des palästinensischen Kampfes gegen Israel stehen wir mit der EU nicht gerade in der letzten Reihe. Die Millionen, die in die linken Organisationen fließen, um den Kampf gegen die Rechten- zumeist als AfD definiert- zu führen, sind zugleich auch Mittel der Förderung des Antisemitismus, wie jeder weiß, der zum Beispiel die Antifa ein wenig kennt.

    Glaubt man ernsthaft, dass diese Politik nicht überall im Lande als das erkannt wird, was sie ist: eine Distanzierung von Israel und den in Deutschland lebenden Juden.

    Was hat die Einrichtung von Antisemitismus-Beauftragten, von Gedenktagen, von NS-Forschung und unzähligen Sendungen in den Erziehungsmedien denn anders gebracht, als einen Schleier über die tatsächliche Politik der Distanz – um es freundlich zu sagen – zu Israel und den Juden zu legen?

    Dieses Klima, das unsere Spitzenpolitiker mit Bewusstsein zugelassen und zu verantworten haben, ist die Basis des aggressiven Antisemitismus, der wohl ein Gemisch aus links-bunten, rechtsradikalen und islaminduzierten Antisemitismus ist.

    Vor diesem Hintergrund ist es geradezu widerlich und unentschuldbar, wenn sofort die politische Propaganda auf allen Kanälen einsetzt, um die AfD mit solchen juden-und menschenfeindlichen Terrorismus, wie er in Halle praktiziert wurde, in Verbindung zu bringen. Die Unterscheidung zwischen einer demokratischen und konservativ-liberalen Partei und einem radikalen Extremismus – ob links, bunt oder rechts – wird nicht getroffen, um noch Halle für den Kampf gegen den politischen Gegner instrumentalisieren zu können. So tief sind „unsere“ Politiker gesunken!

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