Luther und die Juden in den Zeiten der untergehenden GroKo


Keinesfalls möchte ich den heutigen — in fataler Weise — auch mit dem leidvollen Schicksal der Juden untrennbar verknüpften Feiertag der evangelischen Kirche ohne Hinweis auf seine Auswirkungen für die Zeitgeschichte verstreichen lassen.

Der untenstehende Text ist eine Zusammenfassung meiner hauptsächlich anläßlich des vorjährigen Lutherjahres hier und in der Jüdischen Rundschau zu diesem Thema veröffentlichten Beiträge. Sie haben trotz fehlenden Heut-Bezuges leider nichts an Aktualität eingebüßt:

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Am Ende des Monats Oktober jährt sich zum 500. Mal ein Ereignis, das aus der kleinen Stadt Wittenberg in Deutschland ausging und die nachhaltige bis heute anhaltende Abspaltung einer protestantischen Kirche aus der bis dahin in Mittel- und Westeuropa von erheblichem klerikalen Antisemitismus geprägten durch Rom beherrschten katholischen Kirche bewirkt hat. Sie hat leider weite, bis zu den Verbrechen der Nazis reichende Bedeutung für jüdisches Leben und Schicksal in Deutschland und Europa erlangt.

Die kurz gehegte Hoffnung auf ein Abrücken der neuen kirchlichen Protestbewegung von der verbreiteten Judenfeindlichkeit der katholischen Stammkirche hat sich sehr zum Unglück der Juden schon damals nicht erfüllt. Bereits der Begründer dieser Abspaltungsbewegung, der als Reformator in der protestantischen Geschichtsschreibung bis heute bejubelte ehemalige katholische Mönch Martin Luther behielt die Kontinuität des katholischen Antisemitismus bei und verschärfte diesen durch seine eigene unversöhnlich bis zum Mord an Juden auffordernde, judenfeindliche Haltung noch erheblich.
Die große Ausbreitung der protestantischen Kirche besonders in Deutschland und ihr verbohrtes antisemitisches Legat haben nicht unerheblich zu der großen Zustimmung und der mehr als unrühmlichen Rolle der Evangelischen Kirche im Dritten Reich geführt.

Luther war in seiner Haltung zu den Juden so sehr der Held und das unangefochtene Vorbild Hitlers und vieler geschichtlicher und zeitgenössischer Antisemiten, dass Hitler für sein Idol, sozusagen als posthumes Geburtstags-Geschenk , genau nach den Vorgaben Luthers, die Morde an den Juden und das Niederbrennen der Synagogen in der berüchtigten Reichspogromnacht genau auf das Datum vom 9. zum 10.November – der 10. November ist der Geburtstag Luthers – legen ließ.

So äußerte Luther im Jahre 1543 in seiner Schrift „Von den Juden und Ihren Lügen“ unter anderem man möge den Juden die Synagogen niederbrennen und ihnen ihre Häuser zerstören, um sie in Ställen und Scheunen wohnen zu lassen. Er empfiehlt, den Juden die Religionsausübung und ihren Rabbinern das Lehren unter Androhung der Todesstrafe zu verbieten,
Die Äußerungen Luthers waren durchaus prägend für die antisemitische Hetze der Nazis gegen die Juden in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Hitler selbst war ein großer Bewunderer Luthers, der ihm – im Wesentlichen unwidersprochen von der protestantischen Kirche – als Leitbild für seine judenfeindliche Haltung diente.

Unterstützung für Hitler und seinen Judenhass gab es seitens weiter Teile der offiziellen evangelischen Kirche bereits in den Zeiten der sich formierenden nationalsozialistischen Bewegung in der Weimarer Republik und schon Jahre vor der Machtergreifung Hitlers 1933.

Das weit verbreitete „Deutsche Pfarrerblatt“, ein Pflichtorgan aller Mitglieder des deutschen Pfarrervereins, veröffentlichte bereits im November 1930 einen Grundsatzbeitrag über das Verhältnis von NSDAP und Kirche. Die von G‘tt gewollte Aufgabe für die deutsche Politik sei die Förderung des „arisch-germanischen Menschen“. Die Aufgabe von Theologie und Pfarrern sei es, zu helfen, dass die Nazi-Bewegung nicht einfach verrausche, sondern dass sie, „erfüllt von göttlicher Kraft unserem Volk Gesundung bringe“.

1932 entstand die „Glaubensbewegung Deutsche Christen“ (DC) als Zusammenschluss von evangelisch getauften Nationalsozialisten. Sie wollten der NS-Ideologie in ihrer Kirche unbedingt zum Durchbruch verhelfen und pflegten ein völkisches, „arisches“ national-deutsches Christentum. Hinter den Deutschen Christen standen Ideen namhafter und anerkannter evangelischer Theologen wie Emanuel Hirsch und Arthur Dinter.

Ohne vereinzelten Widerstand aus der protestantischen Kirche – wie etwa den Kreis um Pastor Niemöller — unerwähnt lassen zu wollen, darf es bei der Grundhaltung der evangelischen Kirche nicht als verwunderlich angesehen werden, dass diese unmittelbar nach Hitlers Machtergreifung einen Arier –Paragraphen einführte und Pfarrer ohne Arier-Nachweis aus dem Dienst entfernte. Mit dieser Unterstützung des Hitler‘schen Rassegedankens und mit ihrer großen Verbreitung trägt die evangelische Kirche Luthers eine nicht unerhebliche Mitschuld daran, dass Hitler seine Verbrechen gegen das jüdische Volk und den Holocaust mit breiter Zustimmung der deutschen Protestanten realisieren konnte.

Zur religiösen Aufbruchstimmung von 1933 gehörte auch ein bemerkenswertes Luther-Revival: Der Reformator als deutscher Nationalheros, als Urbild des kerndeutschen Mannes und Kämpfers. Nicht selten wurden historische Traditionslinien von Luther zu Hitler gezogen, von Protestanten selbst und mit Stolz. Das Anliegen der Deutschen Christen war es, Luthers klare Stellung in der „Judenfrage“, die Hitler von neuem gelehrt habe, in der Kirche wieder voll zur Geltung zu bringen.

Beispielsweise in der Spandauer Lutherkirchengemeinde beschloss der Gemeindekirchenrat im September 1935, parallel zur Verabschiedung der „Nürnberger Gesetze“, die sofortige kostenlose Verteilung von eintausend Stück „Luther und die Juden“ sowie die Beschaffung von Aushängekästen für Streichers Hetzblatt „Der Stürmer“.

Johannes Schleuning, Superintendent im Berliner Osten, verwies im März 1937 in einem Artikel „Judentum und Christentum“ besonders auf Martin Luther und Adolf Stoecker als christliche Vorkämpfer gegen das Judentum. Er pries dabei die jüngste Sondernummer des „Stürmers“ zur „Judenfrage“ und betonte im Anschluss daran, Christus sei ein „Arier“ und ein nordischer Held gewesen.

Der protestantische Theologe Immanuel Schairer schrieb am 20. November 1938 einen beifälligen Kommentar zu den Ereignissen der Pogromnacht vom 9. November und berief sich dabei ausdrücklich auf Luthers Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“. Der Thüringer Landesbischof Martin Sasse ließ unmittelbar nach den Pogromen eine Schrift mit Auszügen aus Luthers Judenschrift drucken und an die Thüringer Pfarrerschaft verschicken

Nicht wenige der Wehrmachts- und SS-Angehörigen, die an Erschießungen von Juden, häufig – wie in Babi Jar und der übrigen Ostfront – auch von Frauen und Kindern, beteiligt gewesen sind und/oder auch Teile von Belegschaften von Konzentrationslagern stellten, waren bekennende evangelische Christen.

Dazu zählt nicht nur die der große Teil der in protestantischer Tradition aufgewachsenen, häufig adeligen Führung der Wehrmacht. Auch nicht wenige Offiziere des bezeichnender Weise sehr, sehr späten, eher der Verbesserung der eigenen Nachkriegspositionierung gegenüber den siegreichen Alliierten als der Fürsorge für das Land dienenden deutschen Widerstandes, waren Mitglieder der evangelischen Kirche und ebenso wie Stauffenberg überzeugte Antisemiten.
Aber auch nach dem Untergang des Hitlerreichs ließ und lässt das antisemitische Erbe Luthers die protestantischen Kirche offensichtlich nicht los.

Während der evangelische Reichsbruderrat noch 1948 den Juden empfahl, den Holocaust als ermahnendes Zeichen einer Strafe G’ttes zu betrachten, etwa für die Weigerung der Juden sich zum Christentum bekehren zu lassen, versuchte die protestantische Kirche in der Folge nicht wenige Mitschuldige aus ihren Reihen an Naziverbrechen zu decken.

Auch versuchten sich offizielle Teile der evangelischen Kirchen noch 1960 bei der Adenauer Regierung für Adolf Eichmann einzusetzen, den für den industriellen Massenmord an Juden verantwortlichen Organisator der Nazis und protestantischen Christen, mit dem Ziel, ihn vor der israelischen Gerichtsbarkeit zu retten. Eine unrühmliche Rolle bei der Verschleierung der Rolle der protestantischen Kirche im dritten Reich kommt auch dem hier hoch gelobten langjährigen Bischof der evangelischen Kirche Dibelius zu.

Wenig ermutigend für eine eindeutige Distanzierung von Luthers antisemitischen Mordthesen gegen Juden bietet auch die gegenwärtige feindselige und Israel – dämonisierende Haltung der evangelischen Kirche zu dem Staat Israel, dessen ständige Delegitimierung neben dem übermäßigen Einsatz für grüne Politikinhalte geradezu zu den Charakteristika und der heutigen, wohl die zusehends verloren gehende religiöse Legitimation kompensierenden Essenz der Aktivitäten der Evangelischen Kirche Deutschlands ( EKD ) darstellt.

Dazu gehören einseitige antijüdische und antiisraelische Aussagen und Polemiken zum Nahost-Konflikt, wie etwa die des evangelischen Theologen Jochen Vollmer genau so wie die nicht wirklich hilfreichen Einlassungen diverser Kirchentagsredner.

Jedenfalls scheint die Chance, die das mit euphorischem und zumeist sinnentleertem Jubel begangene Lutherjahr 2017 für eine wirkliche Aussöhnung der vielfach mit antisemitischer Schuld beladenen Evangelischen Kirche mit den Juden geboten hätte, gerade nachhaltig vertan zu werden.

Nur 79 Jahre nach dem 9. November 1938, nach den brennenden Synagogen und dem Mord- Pogrom gegen jüdische Menschen in unserem Lande, verlassen Juden Deutschland und Europa nicht wegen Herrn Gauland und schon gar nicht wegen Frau Weidel.

Dies geschieht unter der entseelten Islam-Einlass Politik der Regierung der Protestantin Angela Merkel. Und es geschieht durchaus in trautem Einklang mit dem höchsten Vertreter der evangelischen Kirche Herrn Bischof Bedford Strohm sowie gemeinsam mit dem katholischen Exponenten Kardinal Marx. Der antijüdische Vorbehalt der heutigen kirchlichen Führer geht so weit, absurder Weise den jüdischen Bezug des von einer provokativen arabischen Eroberungs- und Entrechtungs-Moschee verschandelten jüdischen Tempelbergs in Frage zu stellen und aus lauter selbstverleumderischer Kriecherei vor den islamischen Eroberern beim Besuch des islamischen Besatzungsbaus auf dem durch und durch jüdischen Tempelberg ihre Glaubens- und Amtsidentifikationskreuze abzulegen.

Betroffen muss man zur Kenntnis nehmen dass der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland in diesen Tagen keinerlei Zurückhaltung zeigt, dem Festtagsakt des Luther-Hype-Jahres in Wittenberg den jüdischen Segen zu erteilen, indem er sich als Festtagsteilnehmer der Lutherfeier anschließt, um sich gemeinsam mit der nahezu vollständig erschienen etablierten politischen, kirchlichen und gesellschaftlichen Elite dieses Landes an der widerwärtigen Lobhudelei für Martin Luther, dem größten und nachhaltigsten Antisemiten seiner Zeit zu beteiligen.

Immerhin war es niemand anders als Luther, der durch seine Haltung und seine Schriften Hitler zu den unaussprechlichen Verbrechen an den europäischen Juden inspirierte. Es war Luther, der mit seinen detaillierten Handlungsdirektiven im Umgang mit den verhassten Juden, die von Hitler genau umgesetzte Blaupause für die unsäglichen Gräuel gegenüber den Juden lieferte und der frühe geschichtliche Wegbereiter des von Hitler und den Nazis verübten Holocaust an 6 Millionen jüdischen Menschen Europas war.

Die unter diesen Umständen ein jüdisches Alibi liefernde Teilnahme des Zentralratsvorsitzenden der Juden an der großen Luther-Zeremonie des 31.Oktober lässt nicht nur und sein politisches Urteil mit großer Skepsis betrachten sondern setzt auch erhebliche Zweifel an seiner Berechtigung für den jüdischen Bevölkerungsteil unseres Landes sprechen zu wollen.

Insbesondere da dem jüdischen Exponenten und Merkel-Apologeten vom Zentralrat bekannt sein musste, dass die evangelische Kirche und die überwältigende Mehrheit ihrer Vertreter schon sehr früh und an erster Stelle Hitlers Judenpolitik guthieß und sehr schnell auch in den eigenen Reihen für eine Arisierung und Ausschluß von Pfarrern mit etwaiger jüdischer Abstammung sorgte. Die eklatante heutige anti-israelische Haltung der protestantischen Kirche hat eine lange antisemitische Tradition und disqualifiziert sie als moralische Instanz in jeder Hinsicht.

Auch dies ist ein wesentlicher Grund, der eine Teilnahme jüdischer Vertreter an dem Wittenberger Festakt entschieden verboten hätte.

Das noch dazu zu als Gipfel der Geschmacklosigkeit mit der Musik des evangelisch getauften Juden Felix Mendelsohn Bartholdy gemeinsam mit den Israel-Delegitimierern aus Politik, Medien und Kirchen eingeleitete Bejubeln des Antisemiten Luther und die gleichzeitig geäußerte Unmut über das Erstarken der neuen Opposition gegen den unkontrollierten Einlass islamischen Judenhasses stellt das Vertrauen in die Ausgewogenheit der eher einseitig erscheinenden Kritik des Zentralrats-Vorsitzenden erheblich in Frage.

Die terminliche Nähe des Jahrestages der Reichspogrom-Nacht schwächt angesichts des gesamten peinlichen Auftritts des hohen vermeintlichen Vertreters jüdischer Interessen sein einseitiges Argument gegen die neue Opposition noch mehr.

Wenig nachvollziehbar ist daher auch die übertrieben hysterische Reaktion eines Teils der von unserem politischen Establishment zur untauglichen Legitimation seines Versagens gern missbrauchter, sich allzu leichtfertig als jüdisches Alibi verdingender, bestens domestizierter jüdischer Funktionäre.
Hier scheint offensichtlich entgangen zu sein, dass die unentwegt unsere hiesiges politisches Handeln beherrschende , verlogene Anfeindung und Delegitimierung Israels ebenso wie die ungeniert , Polizei-eskortiert und ungeahndet auf unseren Straßen von Muslimen gegröhlten „Juden-ins-Gas“ Rufe keinesfalls von der AfD-Opposition verschuldet sind, sondern eindeutig das Ergebnis unserer linken Pseudo-Gutmenschen-Führung und ihrer von kaum verhohlenen antijüdischem Vorbehalt durchsetzten , bedenkenlosen Einlass-Politik für blanken und mörderischen islamischen Judenhass.

Juden betreten Islam-dominierte No-Go-Areas in unseren Städten nur unter einem Verleugnungs-Mimikry ihrer jüdischen Identität oder unter dem wachsenden, von unserer Politik weitgehend tatenlos hingenommenen Risiko von Beleidigungen oder körperlichen Angriffen. Jüdische Schüler werden aus deutschen Schulen mit relevantem Anteil muslimischer Schüler ohne wirklichen Schutz oder Abhilfe durch Schulleitung, Elternbeirat oder Schulbehörde hinausgeprügelt . Abhilfe ist da von der — wie von eigenen Vertretern öffentlich eingeräumt — bereits von islamischen Gang-Mitgliedern Teil-unterwanderten Polizei kaum noch zu erwarten.

Das ist Deutschland nach 12 Jahren Merkel-Regierung und langjähriger Beteiligung der sozialistischen Partei SPD.

Dabei zeigt sich, dass es durchaus möglich ist, dem islamischen Israelhass und gewalttätigen muslimischen Atavismus Paroli zu bieten. Nur ist das hier und weltweit bisher geübte Juden-averse Islam-Appeasement der falsche Weg.Dies belegen die den Islam-Terror von ihren Bürgern durch beherzte Beschränkung islamischer Zuwanderung fernhaltenden Visegrad-Staaten, denen nun auch Österreich und bald auch Dänemark als skandinavisches Land folgen wird.

Trotz entsprechender Stimmungsmache durch Politik und linke Regierungs-Journaille — es geht es nicht um Fremdenfeindlichkeit und schon gar nicht um Rassismus, wie es uns die linken Pseudo-Gutmenschmedien und unsere linken Islam-Anbiederungspolitiker anlasten wollen.

Nicht Feindlichkeit gegen Fremde, sondern die Abwehr feindlicher und rassistischer Fremder, wie sie die hinter einem schlechten Religionsplagiat getarnte Weltbeherrschungs-Ideologie des Islam repräsentiert, ist ein berechtigtes Anliegen des Selbsterhalts und der Selbstachtung.

Überall nämlich, wo dem Islam unbeschränkt Einlass und Entfaltung gewährt wurde, wurden wie mannigfaltige Beispiele in Afrika, Asien, Kleinasien und Europa belegen, die ursprünglichen Ethnien und Religionen, neben Juden vor allem auch Christen unterdrückt, entrechtet, vertrieben oder sogar ermordet.

Da, wo der Islam in der Minderheit ist, nutzt er die Schwäche der demokratischen Systeme auf Toleranz und erhebliche Minderheitsrechte, da wo er herrscht, entstehen faschistische und rassistische Systeme, in denen Minderheitsrechte nicht gewährt werden und nicht-islamische Minderheiten gänzlich verschwinden.

Eine Fortsetzung dieser von unserer bisherigen, sich verantwortungslos mit Hilfe des desinformiert gehaltenen Wählers von Legislaturperiode zu Legislaturperiode hangelnden etablierten Politikern verschuldeten Zerstörung unserer Lebenswelt ist ein Unrecht gegenüber unseren Kindern und unserer Zukunft in Freiheit und Demokratie.

Es hätte besonders den Führern der erheblich Schuld-beladenen evangelischen Kirche gut zu Gesicht gestanden, nach der versäumten Gelegenheit des vorjährigen 500-jährigen Jubiläums wenigstens das Jahr 501 nach Luthers Auftritt zum grundlegenden Überdenken ihrer Positionen zu nutzen.

Dr. Rafael Korenzecher

http://juedischerundschau.de/luther-und-die-juden-1359101001/

Ein Kommentar

  1. Sehr interessant das ueber Luther. Ich frage mich, wenn wie hier sich deutsche Juden dem deutschen islamophilen politischen Mainstream gegen ihre eigenen Interessen anschliessen, was die Attraktivitaet des von Ihnen (und den Traegern selbst) als „links“ bezeichneten Weltbildes ist – oder ob es REINER, einfacher „groupthink“ ist.
    Realiter ist diese politische Richtung nicht „links“, denn das zielt ja auf die Besserstellung der eigenen Werktaetigen ab (das Ggt. ist der Fall), sondern – qua Neoliberalismus – muss man den jetzigen Mainstream der Kartellparteien als politisch „rechts“ bezeichnen, sowie als rassistisch (Weisse sind nicht-Weissen, insbes.Afrikanern und Arabern, tributpflichtig, haben – wenn gewuenscht – deren Resettlement in ihre eigenen Staaten zu finanzieren etc.).
    Was macht also die Attraktionskraft des ggw. politisch dominanten RECHTEN und RASSISTISCHEN Weltbildes aus? Ich denke, es ist eine anti-zivilisatorische Komponente – der Wunsch, den akkumulierten Denk-Ballast abzuwerfen und geistig Tabula Rasa zu machen: „Weisse Kulte“, zu denen ich Technik, Wissenschaft, Judentum, Textexegese und allgemein instrumentelle gelebte Rattionalitaet zaehlen wuerde, werden abgelehnt und „abgeworfen“ und man ergibt sich einem dionysischem rassistischem, spezifisch anti-„weiss-kultischem“ Taumel, der insbes. gemeinschaftlich ausgelebt werden kann und soll, und explizit Rassenvermischung („multikulti“) anstrebt, also auch eine rassistisch-sexuelle Komponente hat.
    Die dionysisch („geistigen Ballast abwerfen“)- sexuelle Komponente macht die Attraktionskraft aus (auch wenn objektiv unvernuenftig und den eigenen Interessen widerstreitend).

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