Ärger mit den Juden — Ein Lösungsansatz des Regierungsbeauftragten Felix Klein


Jeder, der seine Augen nicht vorsätzlich vor den Fakten verschließt, hat es längst mit Abscheu zur Kenntnis genommen und die „Jüdische Rundschau“ sowie der Verfasser dieses Beitrags haben es in zahlreichen Beiträgen seit Jahren angeprangert: „Nur knapp 75 Jahre nach dem Ende der Shoah sind für Juden in Deutschland längst schon wieder schnell an Ausdehnung zunehmende No-Go-Areas und eine deutlich wachsende Verunmöglichung eines würdigen jüdischen Lebens ohne jedes demütigende Identitäts-Mimikry trauriger und beschämender Alltag geworden. Sowohl hierzulande als auch in weiten Teilen Westeuropas, drängt sich die bange Frage auf, ob unsere Politik die richtigen Lehren aus der Geschichte gezogenen hat.“ ( Dr. Rafael Korenzecher JR Dez 2018 )
Kritik und Entrüstung sind geradezu euphemistische Umschreibungen für die teilweise erheblich enthemmten Angriffe, denen wir daraufhin von Anhängern unserer verantwortungslosen Regierungspolitik ausgesetzt waren.

Nun ist auch der der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung aufgewacht und hat kritisiert, dass es in Deutschland — wenn auch bisher nur teilweise — No‐Go‐Areas für Juden gibt. Er habe seine Meinung in dieser Sache im Vergleich zu früher leider ändern müssen, sagte er gestern und stellte gleichzeitig verhalten und immer noch erheblich hinter dem ganzen Ausmaß des Desasters zurückbleibend fest, dass es in Deutschland an manchen Orten nach sich ziehen kann, angefeindet zu werden und gefährdet zu sein, wenn man äußerlich als Jude erkennbar ist.

So weit, so schlecht könnte man sagen — späte Einsicht ist auch eine Einsicht. Wäre da nicht die nahezu vollständige Ausblendung, wenn nicht gar Pervertierung der quantitativ hauptsächlichen Ursache für den sprunghaft angestiegenen gewalttätigen Judenhass des letzten Jahrzehnts und wäre da nicht die fatale, dem seinerzeitigen Armlängenvorschlag der Kölner Bürgermeisterin nicht unähnliche Schlussfolgerung, die der Beauftragte unserer so wunderbar judenfreundlichen Regierung aus dieser sehr späten Erkenntnis gezogen hat:

»Ich kann Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Das muss ich leider so sagen«, verkündete Felix Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe und bekräftigte damit ebensolche frühere Aussagen des offensichtlich ebenfalls von allen guten Geistern verlassenen Merkel und Steinmeier Sympathisanten und Vorsitzenden des Zentralrats der Juden Dr. Josef Schuster.

Dieser ungeheuerliche Bruch unseres rechtstaatlichen Verständnisses macht jeden aufrechten Demokraten und jeden ehrlichen Anhänger unseres gerade für sein 70-jähriges Bestehen auch von unseren weit nach links abgedrifteten politischen Strukturauflösern der freiheitlich demokratischen Grundordnung dieses Landes lautstark und geheuchelt gefeierten Grundgesetzes wütend und fassungslos: Der zum Schutz der jüdischen Minderheit beauftragte Vertreter unserer Regierung versichert den Juden nicht etwa Schutz und Sicherheit für ihre von unserer Verfassung garantierte freie Lebensentfaltung. Ganz im Gegenteil – er empfiehlt den Juden nur 74 Jahre nach dem von diesem Lande verübten Holocaust vor dem wieder erstarkten Judenhass zu kapitulieren, sich mit den bestehenden Zuständen abzufinden, ihre jüdischen Identitätsmerkmale abzulegen und sich würdelos als Nichtjuden zu tarnen. Und der Chef der offensichtlich bereits auf Linie ausgerichteten jüdischen Vertretung stimmt dieser Ungeheuerlichkeit zu.

Natürlich keiner gesonderten Erwähnung, dass eine derartige Empfehlung an die muslimischen „Juden-ins-Gas“-Krakeeler und Träger des islamischen Judenhasses angesichts unserer Islam-affinen Politik nicht nur nicht erforderlich ist sondern auch von keinem Regierungsvertreter auch nur angedacht gewagt würde. Ganz zu schweigen von der Ablehnung und dem militanten Proteststurm, den eine derartige Aussage bei der islamischen Vertretung in diesem Lande und weltweit hervorrufen würde.

Es bleibt dem hier wegen seiner Sympathie zu den Juden, seiner überzeugten Unterstützung des demokratischen Staates Israel und seiner Nähe zu dem Präsidenten der USA angefeindeten und nahezu täglich desavouierte US-Botschafter Richard Grenell vorbehalten, hier als Stimme des Anstands und der demokratischen Vernunft dieser Bankrotterklärung unserer Regierung entgegenzutreten und allen , auch den Nichtjuden zu empfehlen, was die deutsche Regierung hätte tun sollen, nämlich sich als Zeichen der Solidarität und Überwindung des Judenhasses selbst die jüdische Kippa aufzusetzen:

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„The opposite is true. Wear your kippa. Wear your friend’s kippa. Borrow a kippa and wear it for our Jewish neighbors. Educate people that we are a diverse society.“ ( Richard Grenell , US-Ambassador in Germany )
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Auch das von dem Regierungsbeauftragten bewusst praktizierte Umdeuten, Ausblenden und Vernebeln der Ursachen für die neue Dimension des gewalttätigen Judenhasses auf unseren Straßen liefert wenig Hoffnung auf ein ernsthaftes Bemühen unserer weit nach links gerückten etablierten Politik auf deren Beseitigung.

Natürlich wird niemand ernsthaft in Abrede stellen, dass in diesem Lande trotz seiner schrecklichen Geschichte ewig gestriger tradierter rechter Antisemitismus immer noch und wieder verstärkt eine nicht zu übersehende Rolle spielt. Trotzdem sind die heute in Deutschland begangenen antisemitischen Straftaten in der Mehrheit kein Problem aus dunkler Vergangenheit und werden in der Regel tatsächlich kaum von rechts und schon gar nicht von der neuen blauen Oppositionspartei begangen, sondern hauptsächlich von Muslimen.

Die Hauptursache dafür ist der von der Merkel-Regierung und ihren linken Unterstützern befürwortete und geförderte Einlass gewalttätigen islamischen Judenhasses, die Bagatellisierung und das Einzelfall-Kleinreden Islam-generierter antisemitischer Straftaten. Der in diesem Zusammenhang reale Praxis gewordene, jahrelang geübte weitest gehende Verzicht auf eine wehrhafte und konsequent-rigorose Anwendung rechtsstaatlicher Gesetze hat in weiten Teilen unseren Rechtsstaat und unsere Rechtsordnung irreparabel beschädigt und allen geheuchelten anderweitigen Behauptungen entgegen die Sicherheit seines jüdischen Bevölkerungsteil verantwortungslos aufs Spiel gesetzt.

„Man kann nicht Millionen Juden ermorden und dann Millionen ihrer schlimmsten Todfeinde einlassen“ sinnierte der kürzlich verstorbene Karl Lagerfeld angesichts des durch unsere Verstand-verlassenen Pseudo-Bessermenschen geförderten massenhaften Einlasses gewalttätiger islamischer Rechtstaatverachtung und todbringenden Judenhasses.

Nein lieber Karl Lagerfeld, kann man eigentlich nicht. Aber unsere Merkels, ihre Gefolgschaft und schlimmer können ganz offensichtlich doch. Der deutsche Wähler jedenfalls hat bisher mit seinem halbherzigen Wahlverhalten den Weg gefunden ihnen dabei auch noch behilflich zu sein.

Der angefügte Link gibt einen ausführlichen Beitrag wieder, den ich zu diesem Themenkomplex im Juli 2018 auf der Achse des Guten und in meinem eigenen Blog veröffentlicht habe.

Dr. Rafael Korenzecher

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