Die fragwürdige Solidarität der Kanzlerin


Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel ist soeben 65 Jahre alt geworden.

Trotz der von ihr verschuldeten Zerstörung der politischen Mitte, der polarisierenden Spaltung unserer Republik, des reaktiven historischen Rechtsrucks, der politischen Haupt-Verantwortung für die Opfer des Berliner Weihnachtsmarktes, des Kölner Hauptbahnhofs und anderer islamischer Gewalttaten, trotz der Verunmöglichung eines offenen und angstfreien jüdischen Lebens, trotz des politischen Desasters, das sie in diesem Lande und ihrer eigenen von historischer Stimmenschwindsucht geplagten Partei angerichtet hat und trotz einiger ungeklärter Zitterattacken fühlt sie nicht nur wohl sondern auch noch voll solidarisch.

Das jedenfalls hat sie überaus aufgeräumt und guter Dinge auf ihrer Sommer-Pressekonferenz, die sie den ganz lieb fragenden Medienvertretern soeben gegeben hat, verkündet und uns zusätzlich mit der Ansage in Angst und Schrecken versetzt, dass sie uns auch in ihrem Urlaub keine Pause von ihrer Politik gönnen wird, da sie selbst dann unverändert im Dienst ist.

Den Usancen der populären Politesse folgend schließen wir uns den Geburtstags-Gratulationen an und nehmen mit mitmenschlichem Wohlwollen, wenn auch ohne Überzeugung zur Kenntnis, dass es ihr — sollte ihre eigene Aussage diesmal unrevidiert Bestand behalten — gesundheitlich wohl gut geht. Wir hatten uns da schon größte Sorge gemacht, zumal der gegenwärtig zu befürchtende Ausgang der zu erwartenden Diadochenkämpfe keinerlei politische Linderung für das wirkliche, mit enthirnter Klimahysterie zudem vollkommen falsch therapierte antiliberale und wirtschaftsfeindliche sowie vor allem Islam-generierte Siechtum dieses Landes verheißt.

So sehr wir auch möchten, bei der Solidaritätsbekundung können wir allerdings nicht mitziehen. Genau genommen kann dies eigentlich kein – nicht gerade von einseitiger politischer Blindheit geschlagener – mündiger Mensch tun, dem noch ein Restfunken an politischer Vernunft, Moral und Anstand geblieben ist.

Gilt doch die Solidarität der Kanzlerin nicht etwa unserem wichtigsten Verbündeten, den USA in Sachen Iran und den dortigen erst Israel und dann den gesamten Westen mit der Atombombe offen bedrohenden Mord-Mullahs.

Schlimmer noch — als ob die USA bei den Maßnahmen gegen die Mörderbande aus dem Iran nicht auch unser aller vitales Interesse vertreten würden, grenzen unsere mit Hilfe der Kanzlerin und ihrer Partei deutlich links und grün dominierte Politik und ihre nachgeschalteten, völlig in den linken politischen Irrsinn abdriftenden öffentlich rechtlichen Erziehungsmedien unseren wichtigsten Verbündeten aus.

Sie sprechen — auch wenn man es kaum glauben mag — mit vermeintlicher Äquidistanz zwischen dem Schurkenstaat Iran und den demokratischen USA an jeder wirklichen Kausalität vorbei von einem bilateralen Konflikt zwischen den USA und dem Iran und weisen die Schuld daran nicht etwa den skrupellosen Frauen und Schwulenmörden aus Teheran sondern den USA und ihrem Präsidenten zu.

Von der gleichen Feindseligkeit gegenüber dem amerikanischen Präsidenten und nicht weniger abstrus ist die expressis verbis ausgesprochene Soldarisierung der deutschen Kanzlerin mit den eindeutig rassistisch und massiv antisemitisch daherkommenden weiblichen Vertreterinnen der sich zusehends ungeniert gegen alle Werte eines freiheitlich westlichen Amerika und gezielt und spalterisch gegen alle Weißen — vor allem aber gegen die jüdische Minderheit in den USA — ganz im Sinne unserer eigenen linken Politik radikalisierenden und täglich als schlechte Wahlverlierer gegen Präsident Trump Amok laufenden Demokraten.

Dass gerade die berechtigte Kritik des amerikanischen Präsidenten an den durch islamischen Rassismus gegen die USA und Israel motivierten weiblichen Mitgliedern der sich zusehends in Richtung eines „worse America“ und feindlich gegen alles Weiße links radikalisierenden Demokratischen Partei hier in völliger Fakten- und Schuldverkehrung von der Kanzlerin und ihren Anhängern als Rassismus stigmatisiert wird, ist genau Teil der Selbstaufgabepolitik, die unser Land und uns alle — nicht zuletzt durch das Verschulden auch dieser Kanzlerin — in die heutige, mit progredientem Verlust unserer freiheitlichen, unbevormundeten westlichen Lebensart einhergehende kritische Situation gebracht hat.

Dr. Rafael Korenzecher

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