Verlorenes Vertrauen —– ARD, ZDF und das antijüdische Sentiment


„Was immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“ ( Erich Kästner )

Auch heute leben wir hierorts wieder in Zeiten verstärkt einseitigen öffentlich-rechtlichen Weglassungs- und Problem-Beschönigungs-Journalismus der Regierungs-nahen, mit vielen Milliarden Euro unserer Steuergelder üppig und verschwenderisch ausgestatteten, auf tendenziösen Desinformations-Kurs gebrachten und mit inadäquat hoher Bezahlung der für die Berichterstattung zuständigen Funktionäre bei der Stange gehaltenen Zwangsgebühren-Sender , deren Aufgabe es ganz offensichtlich zu sein

so funktionieren medien

scheint , das unsägliche, nahezu vollständige, keinesfalls eingestandene Versagen der hiesigen Regierungs – und Pseudo-Bessermensch-Politik in Sachen suzidale Islamisierung und schwindende Sicherheit unserer Lebenswelt zu bemänteln oder zumindest zu bagatellisieren und alle Anders-Denkenden — Innen und Außen — als rechtslastig und gefährlich zu diffamieren und zu dämonisieren.

Nahezu stets zur traurigen Farce degeneriert sind häufig die angeblich der pluralistischen Meinungsbildung dienenden Polit-Talkrunden, die de facto beschämender Weise an Diskussionen in der ehemaligen Ost-Berliner Volkskammer oder in Nord-Korea erinnern und in denen nach entsprechender mit Ausschluss- oder Nicht-mehr-Einladungsdruck durch die für die innere Zuverlässigkeit zuständigen Kader gegenüber den Teilnehmern durchgesetzter Grundeinstimmung , nur um Nuancen verschiedenen mit fast gleichgerichteten gegenseitigen Meinungsbestärkungen pseudo-debattiert wird.

Eine besondere an Perfidie grenzende Ironie dabei dürfte sein, das ausgerechnet der desinformierte Bürger per Gesetz zur Kasse gezwungen wird, den gegen sein objektives Informationsinteresse gerichteten, dem Machterhalt der ihn bevormundenden Politikerkaste dienenden medialen Propaganda-Apparat und dessen Desinformationspolitik auch noch zu seinen Lasten zu bezahlen.

Besonders gern und bevorzugt wird die , wie sich in nicht allzu ferner Zukunft bestätigen wird, völlig nutzlose und vergebliche Willfährigkeit gegenüber dem Islam , den islamischen Machthabern und seinen anderweitigen Protagonisten praktiziert durch die ohnehin leicht von der Hand gehende Bedienung des antijüdischen und anti-israelischen Sentiments via massiver Lügenhetze und Dämonisierung des Staates Israel , seiner demokratischen und frei gewählten Regierung und seiner jüdischen Bürger.

Keinesfalls verwunderlich ist es, dass der beim Lügen, Nachrichtenfiltern, Verschweigen und wahrheitsverzerrenden Umdeuten , wie etwa in den Berichten zu der Kölner Silvesternacht, Falsch- oder Nichtmeldungen zur Identität islamischer Täter oder der hier thematisierten gegen Israel gerichteten Wasserlüge , immer öfter ertappte öffentlich rechtliche Medienapparat zusehends und parallel zu der hiesigen am Wählerwillen vorbeiregierenden Politik das Vertrauen der Bürger verloren hat und weiter verliert.

Ein Mut-machendes Beispiel der spürbaren Aufwachbewegung gegen Desinformation und Entmündigung ist die offizielle Beschwerde des Journalisten und Autors Daniel Killy gegen die Wasserlüge der ARD-Tagesschau , die den Wahrnehmungen meines vorangehenden Postings zu diesem Thema entspricht .

Dr. Rafael Korenzecher

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Der Journalist und Autor, Daniel Killy, hat eine offizielle Beschwerde bei der ARD eingereicht.

„Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich Beschwerde ein gegen Ihre Beiträge vom 14.08.2016 in der 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau sowie, in leicht modifizierter Form, in den nachfolgenden Tagesthemen desselben Abends. Ich beziehe mich auf den Bericht Ihres Korrespondenten Markus Rosch zum vorgeblichen Wassermangel in Westjordanland.

Abgesehen davon, dass der gesamte Bericht auf einer seit Jahren widerlegten Propaganda-Lüge der terroristischen Fatah fußt, verletzt der Beitrag fundamentale journalistische Grundregeln:

1. wird nur eine Seite gehört, es werden Behauptungen aufgestellt und pauschale Anklagen gegen die Demokratie Israel gerichtet, ohne, dass die israelische Seite im Beitrag zu Wort kommt.

2. Dem Beitrag fehlt jegliche Aktualität und jeglicher Nachrichtenwert. Gerade im Hinblick auf die Bedeutung und Reichweite der 20-Uhr-Tagesschau erstaunt die Tatsache, dass außer der Feststellung, dass es im Sommer heiß sei im Nahen Osten ein nachrichtlicher Bezug gänzlich fehlt.

3. Neutralität, Ausgewogenheit und handwerkliche Genauigkeit sind das Primat der Tagesschau. Dieses wird auch durch die Wahl des vorgeblich neutralen „Wissenschaftlers“ aufs gröbste verletzt. Der im Beitrag zu Wort kommende Clemens Messerschmid ist ein langjähriger Anti-Israel-Aktivist, der unter anderem der vom Verfassungsschutz als islamistisch und „Integrationshemmnis“ eingestuften Website „Muslim-Markt“ ein zutiefst tendenziöses Interview zum Thema Wasser gegeben hat. Messerschmid war auch derjenige, der im Dezember 2014 die „Staudämme“ erfand, mit denen Israel angeblich den Gazastreifen überschwemmt hatte.

4. Weiterer handwerklicher Fehler: Während aus dem Off behauptet wird, die als Beispiel für Israels restriktive Wasser-Politik herangezogene arabische Familie esse nur noch von Papptellern, da es an Wasser mangle, ist neben der Spüle normales Geschirr zu sehen.

5. Tendenziöse Anmoderation von Herrn Hofer: „Im Westjordanland leiden viele Palästinenser unter Wassernot. Die Ressource ist knapp und wird von den Israelis streng rationiert. Kritiker werfen Israel vor, eigene Siedlungen bevorzugt zu versorgen. Verschärfend komme hinzu, dass Palästinenser keine Baugenehmigungen für Brunnen erhielten, um sich selbst zu versorgen.“

Fakten: Die Wasserversorgung in den palästinensischen Gebieten obliegt der Palästinensischen Autonomiebehörde. Nach Angaben der Water Authority hatten Palästinenser in der Westbank 2009 rund 127.000 Liter Frischwasser pro Kopf zur Verfügung, während Israelis 154.000 Liter pro Kopf und Jahr zur Verfügung standen. Von der verfügbaren Menge wurden nach Angaben der Water Authority von Palästinensern in der Westbank 95.000 Liter pro Kopf und Jahr konsumiert, während Israelis 137.000 Liter pro Kopf und Jahr verbrauchten. Die scheinbare Divergenz in den Zahlen hat vor allem damit zu tun, dass die Bevölkerungszahl eine wesentliche Größe bei der Berechnung des Wasserverbrauchs ist. Schließlich ist es gerade bei der Kalkulation der Pro-Kopf-Menge erheblich, von wie vielen Bewohnern man eigentlich ausgeht. Das Palestinian Central Bureau of Statistics (PCBS) verzeichnet mehr als 2,4 Millionen Palästinenser in der Westbank, während die American- Israel Demographic Research Group (AIDRG) nur auf 1,4 Millionen kommt.

Diese große Differenz resultiert aus unterschiedlichen Definitionen der De-facto-Einwohner. Die Berechnung des PCBS umfasst beispielsweise auch die 250.000 Palästinenser in Ostjerusalem und die 150.000 Palästinenser, die durch Heirat und das Zusammenführungs- Programm für Familien nach Israel eingewandert sind. Die AIDRG zählt diese 400.000 Personen dagegen nicht mit, da sie an die israelische Wasserversorgung angeschlossen sind und damit als Teil der israelischen Bevölkerung gezählt werden. Darüber hinaus hat das PCBS die Zahl der palästinensischen Einwohner um weitere 400.000 erhöht, indem es diejenigen, die viele Jahre im Ausland gelebt haben, mit eingerechnet hat, während die AIDRG diese Gruppe nicht miteinschließt, da sie keinen Verbrauchsanteil an der palästinensischen Wasserversorgung hat. Die restliche Differenz von 200.000 Personen ergibt sich aus unterschiedlichen Berechnungen und Prognosen, was Geburt, Tod und Einwanderung betrifft.

Zusammengefasst lassen diese paar Zahlen und Daten die gesamte Berichterstattung in sich zusammenfallen. Ich fordere deshalb eine Stellungnahme des Autors, der Redaktion und der Verantwortlichen zu diesem ungeheuren Vorgang, der dem öffentlich-rechtlichen Auftrag so diametral zuwiderläuft.
Hamburg, 15.08.2016
Daniel Killy“
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Den Hinweis auf die Beschwerde von Daniel Killy und den Text dazu habe ich auf dem Blog „ Tapfer im Nirgendwo “ von„Gerd Buurmann gefunden.

Dr. Rafael Korenzecher

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Tapfer im Nirgendwo

Gerd Buurmann

Spirit of Entebbe

It was a daring raid. Even by Israeli standards.

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