Kolumne des Herausgebers DR. R. KORENZECHER ( Juni 2018 )


Wie gewohnt — bevor der laufende Monat zu Ende geht: die Herausgeber-Kolumne aus der Juni-Ausgabe der Jüdischen Rundschau.

( Der Text wurde bereits Ende Mai und Anfang Juni verfasst, rekapituliert und bezieht sich auf die damaligen Geschehnisse und beansprucht keine tagespolitische Aktualität.) — drkorenz

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

mit dem soeben vergangenen Monat liegt ein ereignisreicher, ein großer und bedeutsamer, ein historischer Monat hinter uns. Ich denke, das werden unsere Leser nicht anders empfunden haben als unsere Redaktion und ich. Der Mai des Jahres 2018 war ganz sicher ein besonderer Monat.

Allen seinen Feinden und allen Feinden des jüdischen Volkes zum Trotz feierte Israel freudig und ausgelassen den 70. Jahrestag seines neuzeitlichen Bestehens. Jerusalem, die jahrtausendealte und heilige Stadt der Juden und ihrer berühmten Könige David und Salomon wurde von den Vereinigten Staaten unter Führung des neuen Präsidenten Trump in einem politisch richtigen und historischen Schritt als ungeteilte Hauptstadt des jüdischen Staates anerkannt und als Sitz der US-Botschaft festgelegt.

Es war ehrhebend und bewegend zugleich miterleben zu dürfen wie unbeschwert, wie frei und wie fröhlich der kleine jüdische Staat, der wie kein anderes Land auf der Welt seit dem ersten Tage seines Bestehens, ja eigentlich schon vorher, um seine Existenz, die Unversehrtheit seines Territoriums und das Leben seiner Bürger kämpfen musste und muss, mit Gästen aus aller Welt seinen Geburtstag beging. 70 Jahre Israel, das sind 70 Jahre einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Israel ist 70 Jahre jung und dabei vitaler, bunter und lebensfroher denn je. Israel, das sind freie Menschen in einem freien Land, voller Kreativität, Zuversicht, technischer Innovation, wissenschaftlichen Fortschritts und wirtschaftlichen Erfolgs. Der Zufriedenheitsindex der israelischen Bevölkerung gehört ebenso wie der allgemeine Bildungsstandard zu den höchsten weltweit. Trotz der islamischen Anfeindung ist Israel das Land, in dem Muslime im Gegensatz zu islam-dominierten Staaten gleichberechtigt – ohne Angst und Unterdrückung – mit uneingeschränkter Entfaltung aller Menschenrechte und völliger Chancengleichheit für Männer und Frauen leben können.

Israel ist dazu die einzige westliche und freiheitliche Demokratie in der gesamten Region, obwohl es umgeben ist von einem zahlenmäßig zigfach überlegenen Meer eingeschworener, von Neid auf die Erfolge des jüdischen Staates zerfressener unversöhnlicher islamischer Feinde und sämtlich fehlgeschlagener Unrechtsregime, in denen der Islam einen Flächenbrand von Kriegen, Mord, Unrecht , Terror und Hass gegen alles, alle und jeden verursacht hat – vor allem aber gegen die Juden und den Staat Israel, den er mit Kriegen und vielfachem Terror überzogen hat und den er bis heute zu vernichten beabsichtigt.

Und noch etwas hat der Monat Mai diesen Jahres ans Licht gebracht. Der von unserer linksideologisierten Politik jeden Tag skandalisierte und hauptsächlich aus Deutschland und Westeuropa mit Kübeln von politischem Unrat von höchster offizieller und öffentlich-rechtlicher und regierungsnaher Medienseite beworfene Präsident Trump kann – wie unter sehr wenigen auch von unserer Zeitung prognostiziert – mit seiner Politik erhebliche und mit nahezu jedem Tag wachsende Erfolge aufweisen, was ihm die Mogherinis, Junckers, Merkels, Steinmeiers und die anderen unbelehrbaren, für das hiesige deutsche und europäische Desaster an erster Stelle verantwortlichen politischen Fehlbesetzungen in ihren Ämtern ratlos, wütend und aggressiv macht und zu weiteren, die Grenze der diplomatischen Usancen deutlich verletzenden Hassattacken veranlasst. Nein, die linken westeuropäischen Politversager, die sich als Bessermenschen tarnenden Zerstörer und Spalter Europas, die Wegbereiter der Islamisierung und vernunft-verlassenen Einlasser gewalttätigen islamischen Judenhasses gönnen den verbündeten USA und vor allem dem US-Präsidenten den Erfolg, der eigentlich auch der ihre sein könnte, nicht. Sie desavouieren ihn, verweigern ihre Zusammenarbeit und fallen ihm nach Kräften in den Rücken. Schlimmer noch, sie sehen sich in größerer Nähe zu islamischen Unrechtsregimen als zu unserem traditionellen und größten Verbündeten, sie unterstützen und finanzieren arabischen Terror gegen Israel, sie hofieren den türkischen Ermächtigungsgesetz-Usurpator und Panislamisten mit Jerusalem-Eroberungsabsichten Erdogan und kollaborieren auch nach dem Ausstieg der USA mit dem Mullah-Mordregime aus dem Iran, das dreist und ungeniert einen atomaren Genozids am jüdischen Volk androht und vorbereitet.

Dabei sind Präsident Trumps Abkehr von den unfairen Handelsverträgen, von dem verlogenen Klimaschutzabkommen und vor allem von dem Iran-Vertrag die richtigen Schritte, wie zwischenzeitlich auch viele hiesige Experten heute einräumen.
Donald Trumps Vorgehen gegenüber China hat dort zum ersten Einlenken geführt und seine entschlossene Haltung zu Nordkorea hat Erfolge und Wirkung gezeigt. Ob mit oder ohne Treffen mit dem nordkoreanischen Diktator – die nordkoreanische Atomtest-Zündelei aus vor-trumpscher Zeit über dem Pazifik findet dank der klaren Position des US-Präsidenten und des missbilligenden Unkens unserer Politik und Presse seit längerem nicht mehr statt.

Ebenso ist der von dem falschen Präsidenten der erfundenen arabischen Nation, Machmud Abbas angedrohte Ausbruch der Hölle für den Fall der amerikanischen Botschaftsverlegung nach Jerusalem ausgeblieben. Jedenfalls fand die durch Abbas und unsere selbsternannten Experten und politischen Unheilverkünder menetekelte Öffnung der Büchse der Pandora nicht statt.

Si vis pacem, para bellum – wenn Du Frieden willst, dann sei bereit für den Krieg – eine Politik der Standhaftigkeit ist im Gegensatz zu der schon von Winston Churchill beim Münchener Vertrag mit Hitler getadelten ehrlosen Anbiederungspolitik des Westens keinesfalls kriegs-fördernd, sondern friedens-sichernd.
Besonders wichtig, richtig und überaus erforderlich war daher auch die schon oben erwähnte ebenfalls im Mai durch Präsident Trump erfolgte Aufkündigung des gefährlichen, fahrlässigen und grundfalschen Atom-Gefälligkeitsvertrages mit dem iranischen Mullahregime, für den besonders der Trump-Basher, Arafat-Huldiger und – man mag es kaum glauben – heutige Präsident der Bundesrepublik Deutschland F.-W. Steinmeier maßgeblich verantwortlich zeichnet. Wenn man nicht von Vorsatz ausgehen möchte, so stellten die mit gesundem Menschenverstand kaum nachvollziehbaren Lücken und vertraglichen Zugeständnisse an den Iran vor allem für Israel aber auch für die gesamte Welt eine eklatante Bedrohung dar.

Diese Bedrohung hat Israel, haben alle nüchtern denkenden Menschen und haben auch wir an dieser Stelle immer und immer wieder und schon vor der Unterzeichnung des Iran-Abkommens thematisiert.

Jetzt hat auch hier hat die vernunft-getragene Politik des amerikanischen Präsidenten zu einem aufkeimenden Umdenken bei einigen Experten und einem Teil der Medien geführt. Das ist unzweifelhaft ein großes Verdienst von Donald Trump, ohne dessen beherztes Handeln der Iran weiter an der atomaren Vernichtung Israels und der Durchsetzung seiner schon weit gediehenen Expansionsgelüste mit der Atomkeule werkeln könnte.

Dazu hat der israelische Geheimdienst in einer Glanzleistung seines Könnens iranische Originaldokumente in seinen Besitz gebracht, die der israelische Premierminister der Weltöffentlichkeit zugänglich gemacht hat, und die eindeutig beweisen, dass die Kritiker des Abkommens recht hatten und der Iran dreist über seine ungebrochenen Beschaffungsbemühungen in Sachen Atombombe lügt.
Grund genug für unsere und die nicht minder verfehlte westeuropäische Politik der Merkels, Steinmeiers, Mogherinis und Junckers im Interesse des Friedens und unserer aller Sicherheit, aber auch wegen der Gefährdung Israels ihre Fehleinschätzung einzuräumen und mit dem amerikanischen Verbündeten an einem Strang zu ziehen. Aber weit gefehlt – der Hass auf Trump und seinen politischen Erfolg sowie der Wunsch an dem großen Irangeschäft zu verdienen, führen – von transatlantischer Verbundenheit oder etwa Verantwortung gegenüber Israel keine Spur – zu weiteren immer maßloseren Beschimpfungen und Rechtweisungen unserer Politik gegenüber dem US-Präsidenten. Dem Iran beeilt man sich von westeuropäischer und deutscher Seite auch weiterhin Loyalität zu versichern.

Ohnehin sieht man, wie hier schon betont, in der deutschen und westeuropäischen Politik die Mord-Clique der Lügen-Mullahs offensichtlich als verlässlicheren Vertragspartner als Donald Trump an. Keine Ausnahme macht da leider auch die jetzt neu in den Bundestag gekommene Oppositionspartei, die trotz der soeben wieder einmal von Herrn Gauland vorgeführten – nicht wirklich seltenen rechten Entgleisungen, insgesamt eigentlich eine freundlichere Position gegenüber Israel an den Tag legt als das übrige, bis weit in die CDU reichende islam-affine Linksparteien-Konvolut.

Die geheuchelten Faseleien der Kanzlerin und eines Teils ihrer politischen Mannschaft über das Existenzrecht Israels als deutsche Staatsdoktrin und die inflationär mit dem Zentralrat der Juden als Kronzeugen abgehaltenen Alibiveranstaltungen für tote Juden sowie die schönen inhaltsleeren folkloristischen und fotogenen Israel-Falafel-Stand Events ändern nichts an der hier praktizierten Delegitimierung Israels und seiner Interessen.

Mehr noch, es drängt sich der furchtbare Verdacht auf, dass man in unserer Politik und ihren Claqueur-Medien, wie bereits auf manchen hier verbreiteten Landkarten gezeichnet, den von der UNO offiziell als einziges Friedenshindernis in dem sonst geradezu paradiesisch friedvollen Nahen Osten dauer-verurteilten Störenfried Israel ohnehin nicht sehr vermissen würde. Dies umso mehr als der hier so heiß umworbene Iran und seine Hisb‘Allah und Hamas erklärtermaßen und ohne jede Rüge durch unsere linke Politik offen und stets bekunden, das von den Israelis hochentwickelte Land der Juden nach der propagierten Vernichtung seiner jüdischen Bevölkerung zu übernehmen, wohl mit der Absicht aus ihm genauso eine Oase der Unterdrückung und gesteuerten Verelendung zu machen wie sie es uns nach Übernahme des ihnen von Israel unter dem Ministerpräsidenten Arik Scharon geschenkten blühenden Gazastreifens vorgemacht haben. Eine Vorprobe dieses dank der Verteidigungsbereitschaft des jüdischen Staates niemals in Erfüllung gehenden Wunschdenkens unserer allgegenwärtigen Israelhasser geben uns bereits deutsche und europäische international agierende Mobilfunkanbieter, über deren Dienste man mitten im israelischen Kernland häufig nur noch über ein sich mit der Staatlichkeit PA identifizierendes Netz telefonieren kann.

All dies bewegt unsere etablierte Politik aber keinesfalls, dieser unsinnigen, bösartigen und gefährlichen arabischen und sonstigen islamischen Aggression im wirklichen Friedensinteresse die Unterstützung zu versagen. Wenn schon nicht der amerikanische Präsident und Israel, so erfreuen sich doch die Gazaner großen Zuspruchs und großer Anteilnahme unseres linken parlamentarischen Parteienbündnisses innerhalb und außerhalb der Regierungskoalition und natürlich – wie könnte es anders sein – auch in ganz Westeuropa.

Im Gegenteil – es sind dies übrigens genau dieselben Gaza-Bewohner, die trotz ihrer unversöhnlichen Feindschaft gegen jüdisches Leben auch bei ihrer letzten gewalttätigen Aktion an der Grenze zu Israel insgesamt von unserer linksideologisierten politischen Führung, deren etabliert-parteilichen linken Epigonen und den regierungs-nachgeschalteten öffentlich-rechtlichen Nachrichten-Filtermedien gestützt und hofiert werden.

Nicht der verbündete amerikanische Präsident und auch nicht etwa der demokratische und freiheitliche Staat Israel – die Terrorträger aus Gaza erfreuen sich großen Zuspruchs und großer Anteilnahme unseres linken parlamentarischen Parteienbündnisses innerhalb und außerhalb der Regierungskoalition und – wie könnte es anders sein – auch in ganz Westeuropa.

Richtigzustellen ist in diesem Zusammenhang auch ein von der hiesigen linksideologisierten Politik vorsätzlich falsch propagiertes Trugbild: die Gazaner sind in der Mehrzahl keinesfalls, wie hier stets und gern behauptet, nur die gegen ihren Willen gesteuerten Geiseln der Terrorbande Hamas, die sie unzweifelhaft mehrheitlich selbst zu ihrer Führung gewählt haben.

Sie sind ebenso wenig Geiseln und Opfer ihrer Führung wie die Deutschen die Geiseln Hitlers waren.

Die meisten von ihnen agitieren, sympathisieren und laufen freiwillig mit, wenn es um die Ermordung von Juden geht, ganz wie weiland die Deutschen mit den Nazis und mit Hitler.

Letzterer erfreut sich übrigens bis heute großer Beliebtheit bei den Gazanern und anderen Muslimen, und ist wegen seiner dort sehr gelobten Effizienz bei der Ermordung von Millionen Juden ein beispielgebendes Idol in Gaza. Sein Andenken wird in Gaza in Ehren gehalten und es gibt Geschäfte, die völlig unbeanstandet stolz und plakativ den Namen Hitlers tragen.

Dennoch – derartige Petitessen vermögen nichts an dem Wohlwollen unserer Politik für die Gazaner zu ändern.
Das kann auch niemanden wirklich verwundern. Sind diese doch nach der Diktion unserer Politik und unserer Medien eingesperrt und gleichzeitig ausgesperrt. Natürlich schuldlos und natürlich von den Israelis und keinesfalls von den Ägyptern, obwohl sie mit denen eine große Grenze besitzen, die vor allem die Ägypter wirklich hermetisch abgeriegelt haben – sogar für humanitäre Hilfsgüter – und im Gegensatz zu den Israelis auf jeden schießen, der sich der Absperrung auch nur nähert.
Dabei erfreuen sich Gaza und seine Aggression gegen Israel ganz besonderer Sympathie in unserer Republik vor allem bei unseren links-durchseelten Politikern, die keine Sekunde müde werden, vor dem Antisemitismus von rechts und ganz besonders vor dem einer neuen, gerade wegen der linken Politik in den Bundestag gekommenen Partei zu warnen.

Nicht etwa, dass das nicht auch nötig wäre. Damit laufen sie gerade bei dem Verfasser offene Türen ein. Besonders in dieser Zeitung wurde dies schon lange und ganz früh gebrandmarkt. Gerade an dieser Stelle wurde belegbar eindringlich und vielfach vor dem historisch größten reaktiven Rechtsruck in der Nachkriegsgeschichte dieser Republik gewarnt, den das politische Versagen der Merkel-Regierung und die faktische Aushebelung der bisherigen segensreichen und freiheitlichen Rechtsordnung durch den unkontrollierten Einlass islamischer Gewalt verursacht haben und für den besonders unsere Kanzlerin und ihr politisches Gefolge die volle Verantwortung tragen.

Aber bei allen rechten Provokationen und Unappetitlichkeiten, die es in dieser neuen Oppositionspartei zweifelsohne gibt und die uns soeben wieder von einem ihrer Chefs neben früheren schwerwiegenden verbalen Entgleisungen mit dem unsäglichen Vogelschiss-Vergleich von Millionen Kriegsopfern und von den Nazis ermordeten Juden in untragbarer und widerwärtiger Weise vorgeführt wurden: Es fällt dem Verfasser schwer sich zu erinnern – trotz allen dortigen abstoßenden völkischen Vokabulars und des Fischens am rechten Rand – seitens dieser Partei jemals Todeswünsche oder Todesdrohungen gegenüber Juden gehört zu haben.
Derartiges gehört schon eher zum quasi täglichen Repertoir einer nicht geringen Zahl unserer hiesigen Muslime und ganz vorn der vielen von unserer linken Politik vehement gestützten gazanischen Hitlerverehrer.

Für die Juden wächst trotz allem in der betreffenden Rede Alexander Gaulands auch enthaltenen Bekennens zur historischen Verantwortung für die Naziverbrechen immer mehr die Erkenntnis, dass Deutschland und Europa mit zunehmender Geschwindigkeit nachhaltig und irreversibel von der rassistischen, judenfeindlichen und mittelalterlich frömmlerischen, unduldsamen Weltbeherrschungsideologie des Islam erodiert werden und/oder einen erheblichen Rechtsruck mit vielen seiner undifferenziert xenophoben und fast immer antisemitischen Auswüchsen erleiden.

Am ehesten noch wird es eine unheilige Symbiose aus beidem werden.

Auf der Strecke bleiben unsere freiheitlichen, rechtsgesicherten Demokratien, unsere säkularen, geschlechter-emanzipierten Gesellschaften, unsere moderne Lebensart und der gesunde Menschenverstand.

Die alten griechischen Seefahrer hatten wenigsten noch die Wahl zwischen dem Monster Skylla und dem Monster Charybdis. Die Juden, die hierzulande nach der Katastrophe des letzten Jahrhunderts noch einmal für sich und ihre Kinder an ein Leben in Gleichberechtigung, Demokratie, Würde und Freiheit glauben wollten und noch wollen , werden beide Monster gleichzeitig erleben.

In unserer vernunft-verlassenen Politik geht indes – Islamisierung hin, Rechtsruck her – alles weiter wie gewohnt. Unsere Kanzlerin ist abgetaucht und ihr neuer Außenminister fliegt in die USA und vergisst dabei völlig sich mit dem Präsidenten unseres wichtigsten Verbündeten zu treffen. Bei Herrn Erdogan und Herrn Rohani wäre das schon aus Sympathiegründen ganz sicher nicht passiert.

Dafür tröstet man ganz offensichtlich und am US-Präsidenten vorbei oppositionelle Hillary-Clinton-Anhänger und empfiehlt wohl – wie man es in Deutschland und Europa gerade tut – die Präsidentschaft Trump einfach auszusitzen, in der Hoffnung, er würde nicht wieder gewählt.

Das erscheint nicht wirklich professionell und schon gar nicht zielführend bei der Überwindung der erheblichen von Merkel und Co. verschuldeten Friktionen im Verhältnissen mit dem wichtigsten Verbündeten unseres Landes. Außerdem ist es fraglich, ob es nicht ebenfalls eine Fehleinschätzung ist wie das sinnentleerte „Wir schaffen das“. Die Umfrageergebnisse für den Präsidenten werden wegen seiner erfolgreichen Politik immer besser und steigen zur Zeit weiter.

Frau Merkel jedenfalls ist jetzt Kanzlerin und sitzt das aus. Die ganze Misere der rechtswidrigen Islam- und Judenhass-Einlasspolitik wird immer deutlicher. Ein Mauschel- und Vertuschungsskandal zum unkontrollierten Flüchtlingsanlass und der verfehlten Asylpolitik jagt den anderen. Das scheint der Kanzlerin aber nicht zu schaden. Ihre eigene Partei hält zu ihr und übt sich in Nibelungentreue.

Ihre handverlesene Generalsekretärin warnt vor dem mit der neuen Partei erfolgten Eingang des Antisemitismus in den Bundestag als gäbe es nicht die Islam-Politik-gemachte Verunmöglichung jüdischen Lebens in Deutschland und die Dauer-Dämonisierung Israels oder die von der Politik trotz markiger verbaler Heucheleien immer noch ungeahndeten Juden-ins-Gas-Rufe unserer muslimischen Noch-Bevölkerungs-Minderheit auf unseren Straßen gar nicht.

Für den täglichen Antisemitismus brauchen die etablierten, insgesamt nach links gerückten Parteien die Neuen gar nicht. Das haben sie ganz allein geschafft. Auch spricht die außenpolitische Seitengängerschaft mit dem Iran und die festen Bande Hitler-liken Macht-Durchmarschierer, Panislamisten, Israelfeind und Antisemiten Erdogan nicht gerade für Sympathie mit den Juden.

Aber auch den Zentralrat scheint das alles nicht wirklich zu stören. Er ist voll des Lobes für unsere Kanzlerin und Zentralrat-gewürdigte Trägerin des Leo-Baeck-Preises. Er schlägt mit ihr zusammen auf die neue Opposition ein, obwohl die Juden in Deutschland und Europa ihre Heimatländer trotz aller dortigen provokativen Widerwärtigkeiten nicht wegen Herrn Gauland, Frau Weidel , Frau Le Pen oder Herrn Wilders verlassen, sondern wegen des weiterhin importierten und kleingeredeten islamischen Judenhasses.

Spiegelgefechte werden geführt und die Lehrer an den Schulen der von Muslimen hinausgeprügelten jüdischen Schüler bekommen vom Zentralrat Informationsmaterial zum Kampf gegen den Antisemitismus. Nicht gerade aktuelles und aus der Zeit vor der Flutung unseres Landes mit judenfeindlicher islamischer Gewalt. Aber der heutige Zustand soll ja ohnehin nicht gegen den Islam thematisiert werden. Dann passt es ja.

Erfreulicherweise gibt es Israel und das Dank Trump und Netanjahu starkgewordene amerikanisch-israelische Verhältnis. Die Mogherinis, Steinmeiers, Merkels, Rohanis, Macrons und Trudeaus werden es nicht schaffen.

Israel wird leben und prosperieren und in Frieden und Wohleregehen den 80., 90., 100. und, und, und Geburtstag feiern – forever and a day.

Am Israel Chai und allen Lesern und Freunden alles erdenklich Gute!

Bleiben Sie uns gewogen.

Ihr
Dr. Rafael Korenzecher

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http://juedischerundschau.de/kolumne-jr-46/

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