Deutschland, 3.Oktober 2018 — Die Vereinnahmung eines nationalen Gedenktages


So langsam klingt der 3. Oktober 2018 aus, überall in Deutschland begangen als der „Tag der offenen Moschee“, weil der Islam mit seinen ach so großen kulturellen Verdiensten um dieses Land und um Europa ja bekanntlich zu Deutschland gehört.

Und er wird bald noch mehr zu Deutschland gehören — der Islam.

deutschtütkisch fahne

Dafür haben unsere politische Führung und ihre Medien schon im Vorfeld gesorgt und dafür sorgen sie jeden Tag unverzagt weiter. Dafür stehen sie mit all ihrer Kraft und aller, zugegebener Maßen an anderer Stelle, beispielsweise bei Fragen unserer Sicherheit, etwas vermissten Entschlossenheit.

In puncto Islam-Anbiederung können wir uns auf unsere Merkels, unsere Steinmeiers, unsere Laschets und fast alle unsere anderen politischen Eliten, die Schwarzen, die Grünen, die Roten und selbst die Gelben absolut verlassen.

Gestern war außerdem der 28. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands, der wichtigste Nationalfeiertag, der für die langersehnte und friedlich vollzogene Überwindung der Spaltung dieses Landes stehen sollte. Es war ein besonderer Jahrestag: Die Berliner Mauer ist in diesem Jahr schon genauso lange weg wie sie gestanden hat.

Ausgerechnet einen solchen, in seiner Bedeutung beispielsweise dem 4. Juli in den USA oder dem 14. Juli in Frankreich entsprechenden Tag aus bauchkriecherischer Devotion an den das Land so erheblich spaltenden Islam missachten und zu einem Tag der Moschee vereinnahmen zu lassen, ist das Gegenteil einer geglückten Integration. Es ist eine Carte blanche für die muslimische Parallelgesellschaft ihre tiefe Verachtung für das ihr Schutz und Sicherheit gewährende Gastland auszudrücken.

Um selbst auch für den vollständigst auf dem Islam-Auge erblindeten Bessermenschen keinen Zweifel an der eigenen despektierlichen Demütigungsabsicht des Islam gegenüber diesem Land aufkommen zu lassen, wurde dieser wundervolle, vom Koordinationsrat der Muslime in Deutschland mit Vorsatz alljährlich am 3. Oktober initiierte Tag der offenen Moschee in diesem Jahr zu allem Überfluss in Erdogans Ditib-Zentralmoschee in Köln eröffnet — Honi soit, qui mal y pense (Ein Schelm, der Böses dabei denkt).

Jedenfalls empfindet selbst die reformierte Imamin Seyran Ates die Tatsache, dass der Tag der offenen Moschee am Tag der Deutschen Einheit stattfindet als „respektlos und arrogant“.

Obwohl kaum ein Land zu finden sein dürfte, das eine derartige Verunglimpfung seines Nationalfeiertages dulden und ganz sicher kein islamisches Land existiert, dass jemals überhaupt einen Tag der offenen Kirche oder Synagoge — geschweige denn an seinem nationalen Feiertag — zulassen würde, regt sich Widerstand weder von unserer Politik, noch von deren Medien und natürlich auch nicht seitens der gelegentlich schon mal ihre christlichen Insignien als Kotau an den Islam ablegenden Kirchenführer Marx oder Bedforth-Strom.

Vielleicht ist aber doch noch nicht alles an gesundem Menschenverstand verloren. Wenn es um ihre eigene Sicherheit geht, misstrauen unsere politischen Eliten den eigenen islamischen Schützlingen offensichtlich mehr als sie öffentlich zugegeben: Obwohl sie ohnehin schon durch von unseren Steuern bezahlte Dauer-Bodyguards begleitet und Limousinen-chauffiert erheblich besser geschützt sind, als ihre der nahezu täglichen vorwiegend islamischen Gewalt ausgelieferten Wähler, trafen unsere politischen Spitzen, die sämtlich dem großen Anspruch des Erbes der Wiedervereinigung nicht einmal annähernd gerecht geworden sind, am 3.Oktober in zu Sicherheitshochburgen umfunktionierten Räumlichkeiten zu Feierstunden zusammen, in denen sie uns jeweils stets von ihren unschätzbaren Verdiensten um ein wiedervereintes Deutschland schwadronierten. Einem Deutschland, in dem wir alle — und ganz besonders die jüdische Minderheit ( Zusatz des Verfassers ) gut und gerne leben können.

Das ist wunderbar und wird wohl noch viel besser werden, wenn nicht nur der Islam zu Deutschland sondern Deutschland erst zum Islam gehört. Wir schaffen das !!

Dr. Rafael Korenzecher

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