Gute Paraden und schlechte Paraden — Nationalfeiertags-Bias in unseren Medien


Überschattet von dem gestrigen „Spiegel“-Posting ist hier der 14. Juli 1789 etwas untergegangen. Immerhin ein runder Jahrestag — 230 Jahre Sturm auf die Pariser Bastille und somit des Beginns der Französischen Revolution, die ja erst mal mit dem Machtverlust der französischen Monarchie und des mit ihr brutal herrschenden katholischen Klerus nach einem Lichtblick für die entrechteten Juden Frankreichs aussah.

Nun ja, erstens kam alles anders und zweitens als man dachte. Und die Juden Frankreichs, deren dortige Wurzeln schon auf den Gallischen Krieg des Herrn Julius C. vor ca. 2000 Jahren zurückreichen, lernten es sehr bald wieder „the hard way“ , dass Liberté, Égalité und Fraternité nun ganz, ganz sicher nicht für sie gelten sollten.

Dabei konnten die Marats, Desmoulins, Dantons und Robespierres seinerzeit noch nicht einmal in ihren bösesten Albträumen andenken, für welches in unserer Zeit nahezu gescheiterte, fast ohne nennenswerte Gegenwehr dem sich schnell ausdehnenden Islam preisgegebene Rudiment einer ehemals glorreichen Nation — kurzum für welches heutige Krankreich sie damals mittels der unermüdlichen Guillotine massenweise die Köpfe echter und vermeintlicher Konterrevolutionäre in die Auffangkörbe der Revolution beförderten.

Wer konnte denn vor der Jahrtausendwende 2000 auch nur ahnen, dass an der Schwelle zum 3. Jahrzehnt dieses Milleniums, nur etwas über hundert Jahre nach der Hölle von Verdun und nur 75 Jahre nach der Normandie die von Karl Martell im Jahre 732 gestoppte Islamische Expansion nach Gallien längst schon wieder der Schnee von gestern sein würde — und das nicht etwa wegen des Klimawandels sondern wegen der von allen guten Geistern verlassenen Quasi-Kapitulation der großen Kulturnation eines Voltaire, eines Roussot und Diderot, eines Condorcet , Caritat und Descartes, eines Molière, Hugo, Dumas und Balzac vor der gewalttätigen Unkultur des Islam.

Ja, im Jahre 2019 sind die Galästinenser längst schon wieder zurückgekehrt und sind gerade dabei, nicht nur die letzten Juden aus dem Frankenreich zu vertreiben sondern auch die Nachkommen von Asterix und Philipp des II. in ihre Schranken zu weisen und an vielen Orten Frankreichs bereits zu dominieren.

Bei weiterem Andauern der gegenwärtigen demoskopischen Entwicklung wird den letzten Galliern und Franken in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten wegen progredienter politischer Dummheit der Himmel wohl doch auf den Kopf fallen.

Jedenfalls werden sie froh sein, wenn ihnen die erstarkten Galästinenser mit eingebautem Rückkehrrecht überhaupt noch ein Lebensrecht in diesem alten galästinensischen Kernland gewähren oder zumindest einer gerechten Zwei-Staaten-Lösung zustimmen, die den autochthonen französischen Usurpatoren noch ein Stück Land in der Nähe des Mont-Blanc Massivs oder bei Chamonix und Courchevel zumindest für eine limitierte Zeit belässt.

Die heute bei einigem diplomatischen Geschick und Verwendung der UNO noch erreichbare Teilung des alten Lutèce in Ost- und Westparis ist dann jedenfalls endgültig vom Tisch, weil Al Paris nun einmal — wie alle bestens wissen — schon immer die ewige und ungeteilte Hauptstadt Galästinas war und bleiben muss. Nur so ist ja auch der Erhalt der viert-, fünft und sechst-wichtigen Heiligtümer des Islam — Notre Mosque, Mosque des Invalides und Masquid al Sacre Coeur zu gewährleisten.

Es besteht also wirklich kein Grund bei diesem Ausblick mein gestriges Versäumnis, bezüglich des Jahrestages der heute eher alles Andere als einer Grande Nation überzubewerten.

Warum ich diesen Jahrestag überhaupt noch erwähne, liegt ausschließlich an den stilvoll von zweierlei Maß — wie nur unsere öffentlich rechtlichen Publikums-Erziehungs-Medien das können — getragenen Meldungen des ZDF zu den nur zehn Tage auseinander liegenden Nationalfeiertagen der USA und Frankreichs, die bei den Französischen Feierlichkeiten genau das loben, was sie bei den USA und Präsident Trump gerade gestern noch in den Boden hinein verdammt haben.

Gedächtnisschwund kann auch eine Waffe sein. Und gestern ist — wenn man es nur möchte — ja bekanntlich bereits ein anderer Kontinent, in den kein Weg zurückführt., zumindest nicht für unsere von linkem Bias beherrschten medialen Erfüllungsgehilfen unserer mit jedem politischen Anstand auf Kriegsfuß stehenden links-ideologisierten 68er-Journaille.

Dr. Rafael Korenzecher

( Bild gef. im Netz )

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