Tischa B’Aw — Der jüdische Fastentag zwischen Trauer und Zuversicht


Entgegen aller Maasse, Steinmeier und wie die anderen hiesigen Islam-Appeaser und Israel-Verurteiler alle heißen mögen, hat das Aggressionspotential des offen auf die Vernichtung des jüdischen Staates und seiner Menschen sinnenden Schurkenstaates Iran hat trotz Unterstützung durch unsere hiesigen und westeuropäischen Israel-Delegitimierer wegen des politisch mehr als berechtigten Ausstieg der USA aus dem verantwortungslosen und gefährlichen Atomdeal der kaum verhohlenen Israel-Feinde Obama, Kerry und Steinmeier einen deutlichen Dämpfer erlitten.

Alles in allem war es im Gegensatz zu den Juden in Deutschland und Westeuropa ein gutes erstes Halbjahr für den Staat Israel und seine Menschen.

So soll es und so wird es dank der glücklichen und erfolgreichen politischen Konstellation Trump/Netanjahu für Israel und das jüdische Volk hoffentlich auch nach den Neuwahlen in Israel im weiteren Verlauf der der zweiten Hälfte des Jahres 2019 weitergehen.

Unsere Freude und unsere Zuversicht darauf wird auch nicht durch den in diesem Jahr auf den 9./10. August fallenden Fastentag Tischa B’Aw (9. Tag des jüdischen Monats Aw) beeinträchtigt, der der traurigsten Tag des jüdischen Kalenderzyklus vorhält.

Entsprechend der rabbinischen Überlieferung fand die Zerstörung des ersten jüdischen Tempels durch die Babylonier im Jahre 586 oder 423 v.d.neuen Zeitrechnung und die Zerstörung des zweiten jüdischen Tempels 70 neuer Zeitrechnung durch die Römer jeweils am Tischa B’Aw statt.

Auch die Zerstörung der Festung Betar im Bar-Kochba-Aufstand (132-135 neuer Zeitrechnung) soll am 9. Aw stattgefunden haben.

Folgt man der religiösen Darstellung, dann soll am 9.Aw das Urteil über die Juden nach der Sünde des Goldenen Kalbs gefällt worden sein.

Entsprechend der antiken Geschichtsschreibung soll der 9. Aw auch der Tag gewesen sein, an dem durch die Römer mit dem Aufbau der römischen Stadt Aelia Capitolina auf dem Boden des zerstörten Jerusalem begonnen worden sein soll.

Aber auch in der weiteren jüdischen Geschichte sind die Tage um den neunten Aw stets Tage schwerer Schicksalsschläge für das jüdische Volk gewesen.

Das gilt für den Beginn des 1. Kreuzzugs im Monat Aw des Jahres 1096, in dessen Verlauf zehntausende Juden getötet worden sind.

Die Vertreibung der Juden aus dem mittelalterlichen England (1290 n. Chr.), aus Frankreich (1306 n.Chr ) und aus Spanien (1492 n.Chr.) fielen stets auf den 9. Aw oder auf ihn umgebende Tage.

Im Jahre 1914 betrat das deutsche Kaiserreich das Szenario des schrecklichen Ersten Weltkriegs, der mitursächlich für den späteren Holocaust an den Juden Europas war am 1. August, der damals auf den 9. Aw fiel.

Am 2. August (9. Aw) 1941, erhielt Heinrich Himmler das formale Startzeichen für die unter der Bezeichnung „ Endlösung der Judenfrage“ folgende industrielle Ermordung der Juden Europas. Ebenfalls am 9. Aw, dem 23. Juli 1942 begannen die ersten Massendeportationen von Juden aus dem Warschauer Ghetto in das Vernichtungslager Treblinka.

Viele religiöse jüdische Gemeinden begehen daher den strengen Fastentag Tischa B’Aw auch als Trauertag für die 6 Millionen im Holocaust durch die Nazis und ihre Schergen ermordeten europäischen Juden.

In neuerer Zeit markierte der 10. Av, am 18. Juli 1994 den Tag des schrecklichen islamischen, Hisbollah- und Iran-korrelierten Anschlags auf das Gemeindezentrum in Buenos Aires mit 87 Toten.

Die von Arik Scharon und der israelischen Regierung für einen von den Gazanern nie erhaltenen Frieden initiierte und durchgeführte Hergabe von Gaza an die heutigen islamischen Bewohner erfolgte am 10. Aw, der im Jahre 2005 auf den 15. August fiel und 8.000 der dort lebenden Juden ihre Bleibe und ihr Zuhause kostete.

Trotz aller hingeheuchelten Alibi-Gedankveranstaltungen für tote Juden, haben jüdisches Schicksal und der gewalttätige Judenhass der hier bedenken- und verantwortungslos von unserer Regierung in großer Zahl eingelassenen muslimischen Israel- und Judenfeinde die linksideologisierte, Israel-delegitimierende und Juden-averse Politik des hiesigen linken Mainstreams nicht zu ändern vermocht aber bereits die Existenz des wirtschaftlich, gesellschaftlich und als einzige freiheitlich westliche Demokratie erfolgreichen und verteidigungsbereiten jüdischen Staates Israel wird verhindern, dass dem Tischa B’Aw weitere existentielle Schreckensereignisse für das jüdische Volk hinzugefügt werden müssen.

Am Israel Chai !!!
Der Staat Israel und das Jüdische Volk leben und werden leben!
—– קל צום לתישה באב

Dr. Rafael Korenzecher

( Bild — La prise de Jérusalem en 1099 par Émile Signol 1847 )

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