Jüdisches Wohlverhalten


Vor einigen Tagen wurde zum x-ten Mal in diesem Jahr wieder ein Jude in Berlin von einem Muslimen angegriffen. Diesmal war es kein Rabbiner mit Kind sondern ein 21-Jähriger Tourist aus Israel, weil er Hebräisch sprach.

Die Presse schreibt vom bereits vierten antisemitischen Angriff in kurzer Zeit. Dabei lässt sie die beinahe täglichen nieder-schwelligeren Angriffe und Verbalinjurien gegen Juden ebenso aus, wie die Grauzone der vielen nicht zur Anzeige gekommenen Übergriffe.

Auch den Umstand, dass es noch mehr derartige Vorfälle geben würde, wenn die Juden sich gleichermaßen Identitäts-erkennbar und offen in allen Stadtbezirken bewegen würden wie die Angehörigen des Islam.

Vor allem aber drückt sie sich wie fast immer in solchen Fällen um die Nennung des muslimischen Ursprungs dieser Tat. Als ob nicht längst klar wäre, dass die vorsätzliche Nicht-Nennung der islamischen Identität derartiger Straftäter ein weitestgehend sicherer Hinweis auf eben diese Identität darstellt.

Immerhin spricht sogar der Antisemitismusbeauftragte der Regierung mittlerweile von einer Jagd auf Juden in Berlin

Ist doch richtig erfreulich, könnte man sagen, dass das tägliche Spießrutenlaufen und die hierzulande immer prekärer werdende Situation der Juden dem Antisemitismus-Beauftragten zumindest auch schon begonnen haben aufzufallen.

Allerdings wäre es jetzt auch noch richtig gut, wenn er — am besten gleich gemeinsam mit den jüdischen Islam-Appeasern — Ross und Reiter nennen und endlich einräumen würde, dass die überwiegende Mehrheit der Angriffe auf Juden Islam-generiert ist. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir das alle ohnehin schon längst und zwar allen von offizieller Seite erlogenen Statistik-Manipulationen zum Trotz.

Und schlimmer noch : Unsere politische Führung samt ihrer rot-rot-grünen Entourage und bestens assistiert vom Beifall unserer hiesigen Alibi-Juden sind ungeachtet ihrer vorgeheuchelten Gedenktags-Empathie für gute, weil tote Juden der wirkliche Katalysator für die hier ohne Not geschaffene immer unhaltbarer werdende Situation.

Das gilt ganz genauso für die immer schneller wachsende Verunmöglichung eines offenen jüdischen Lebens ohne entwürdigendes Identitäts-Mimikry, um nur ja nicht aufzufallen und die Gefühle unserer zumeist islamischen Bevölkerungsgruppe zu verletzen oder sie gar durch unsere schiere Existenz zu provozieren.

Bei allem unfraglich vorhandenen und mit aktiver Hilfe von Merkel & Co in den letzten Jahren wieder gewachsenen, christlich-tradierten rechten Antisemitismus — Die heutige Virulenz und Gewalttätigkeit des Juden- und Israelhasses kommt unfraglich ganz und gar überwiegend aus islamischer Quelle.

Was für ein Irrsin das ist: Wir setzen uns — bis zum Sterben tolerant wie wir Juden unbedingt sein wollen — für die Akzeptanz und Förderung des Islam ein, sind gegen Burka und Kopftuchverbote, weil wir unbedingt die Freiheit der islamischen Männer verteidigen wollen, ihre Frauen zu unterdrücken und zu entrechten.

Aber wir empfehlen gleichzeitig — wie etwa auch der Zentralratsvorsitzende es wiederholt getan hat — als ob es nur 75 Jahre nach der Shoah gerade in diesem Lande das selbstverständlichste Ding der Welt wäre, unseren eigenen Leuten, auf ihre jüdischen Identitäts-Merkmale zu verzichten und Kippa sowie Israel-T-Shirts abzulegen, um uns vor meist straffrei bleibenden oder nur Bagatell-bestraften verbalen und körperlichen Injurien durch zumeist diejenigen zu schützen, für die wir uns so vehement einsetzen.

Gedankt wird es uns durch die Muslime in ihrer überwiegenden Mehrheit sichtbar nicht. Im Gegenteil Israel- und Judenhass ist — wie selbst Muslime zum Teil sogar mit Stolz einräumen — ein Teil ihrer Sozialisation und ihres eigenen Identitätsverständnisses.

Die JÜDISCHE RUNDSCHAU und ich schreiben das seit Jahren und werden, obwohl auch die letzten jüdischen Besser-Menschen allmählich nicht umhin können aufzuwachen, immer noch auch von jüdischer Seite ausgegrenzt, diffamiert trotz der dort inzwischen vielfachen — wenn auch uneingestandenen — Übernahme unserer Positionen dummdreist und wahrheitswidrig nach rechtsaußen verortet.

Ungeachtet dessen werden wir weiter der simplen Vernunft und unserem Gewissen folgen. Es kann nicht richtig sein, dass jüdische Funktionäre, die in ihren häufig Staats-subventionierten Positionen längst jede Bodenhaftung und jeden Bezug zu dem täglichen Erleben der jüdischen Menschen in unserem Lande verloren haben, und an ihren gut-dotierten, Spesen-bestückten Posten klebend, schon lange nicht mehr die Mehrheit der jüdischen Gemeinschaft in diesem Lande vertreten, aber stimmgewaltig das vermeintliche jüdische Alibi für die entseelte, am jüdischen Interesse vollkommen vorbeigehende, weit von den Juden und Israel abgerückte hier etablierte Islam-Anbiederungs-Politik liefern und gemeinsame Sache machen mit den linken BDS-Unterstützern, mit den deutschen Mittätern oder stillschweigend einvernehmlichen Duldern von UNO-Verurteilungen Israels, mit Beschaffungshelfern für die Iran-Atombombe zur Judenvernichtung, mit Erdogan-Paktierern , mit Abbas-Freunden, Arafat-Huldigern und Einzelfall-Kleinrednern der weitestgehend Islam-generierten Verunmöglichung eines würdigen und offenen jüdischen Lebens in unserem Lande.

Wir werden allen Anfeindungen und Diffamierungen zum Trotz und festzuhalten an unserer richtigen und bereits traurigst bewiesenen Überzeugung, dass artiges jüdisches Wohlverhalten, jüdische Anbiederung und Judenrats-Politik den Juden weder in der schrecklichen Vergangenheit dieses Landes geholfen haben noch in der zusehends vom Islam-Normen dominierten Zukunft helfen werden.

Daran wird auch das kriecherische Hinterhertragen eines zionistischen Herzl-Preises für die alles andere als ihre hingeheuchelte Staatsraison für Israel lebende , nahezu jedem blutverschmierten islamischen Unrechtsherrscher näher als dem israelischen Regierungschef stehende Kanzlerin nichts ändern.

Dr. Rafael Korenzecher

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5 Kommentare

  1. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die 68er Linke war schon immer zu weiten Teilen eine antisemitische Untergrundbewegung (Anti-Zionismus) und verfolgte zu einem großen Teil palästinensischen Direktiven. Wer kennt nicht die zahllosen Palästinensertücher, die um den Hals wehten! Die herrschende Clique kam zu einem großen Teil in den letzten Jahrzehnten aus diesem Sumpf und hat die Nachfolger und Gefolgsleute entsprechend rekrutiert. Es ist doch skandalös und himmelschreiendes Verbrechen, dass diese Kartell-Bande die Grenzen immer noch nicht schließt und immer noch täglich die Kampftruppen gegen die Juden ins Land lassen. Es dürfte kein Zufall sein, dass die deutschen Gutmenschen wie immer mit dem Kopf nicken und dem neuen Kartell gesteuerten Judenmord auf feine und feige Art zusehen.

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