Der unerfreuliche Besuch des deutschen Ersatz-Außen Sigmar Gabriel in Israel


Den in seinem Elternhaus gelebten Antisemitismus und die bis ans Lebensende aufrechterhaltene Holocaust-Leugnung seines Vaters hat der bekennende Abbas-Freund und gegenwärtige bundesrepublikanische Ersatz-Außenminister für den durch das Islam-affine, bei der Merkel-CDU ansetzende linke Fast-All-Parteienbündnis ins Amt des Bundespräsidenten hineingekunkelten Iran-Atomwaffen-gegen-Israel Beschaffers F.W.Steinmeier nach eigener Aussage nicht übernommen.

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Im Gegenteil: Gedenktage für tote Juden sind ebenso ein integraler Bestandteil seiner Kalender-Routine wie Besuche in der Gedenkstätte Yad VaShem, in die er auch bei seiner diesmaligen Israel-Reise wegen der toten Juden gern zurückgekommen ist.

Mit den lebenden Juden ist das eine ganz andere Geschichte. Hier hatte der SPD-Minister mit dem schönen, der hebräischen Thora entnommenen Nachnamen Gabriel ( in der Übersetzung: Held G’ttes ) ganz im Sinne weiter Teile seiner Partei der Oppermanns, Schulzes, Stegners u.v.a. Gleichgesinnter mehr, schon immer so seine Schwierigkeiten.

Offensichtlich tief beeindruckt von den zahlreichen Privilegien, die der arabische Bevölkerungsteil in beispielloser Weise gegenüber den jüdischen Israelis genießt, hatte er schon 2012 anlässlich eines Israel-Besuches sofort festgestellt — Zitat Gabriel: „Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.“

Die Aussage ist ebenso ungeheuerlich und diffamierend wie sachlich falsch. Dem Verkünder alternativer Wahrheiten Gabriel ist das unfraglich bewußt. Aber Freundschaften wollen gepflegt werden und seine persönliche zu dem Terror-Förderer und existentiellen Israel-Feind Abbas ist der deutschen Aussenpolitik unzweifelhaft wichtiger als eine harmonische Beziehung der Bundesrepublik Deutschland zu dem demokratischen Staat Israel.

Wen kann es da noch wundern, dass Herr Gabriel besonders angesichts des sonstigen desolaten Zustandes seiner Partei hierzulande auch dieses Mal auf Kosten seines Gastgebers punkten wollte — augenscheinlich berauscht von dem großen Erfolg und dem Beifall, den er mit derartigen Aktivitäten , bei seinen, ihren antijüdischen Vorbehalt hinter dem Deckmantel einer „doch wohl legitimen“ Israel-Kritik auslebenden Parteigenossen, bei den Stegners, Oppermanns und Wasser-Lügen-Schulzes der sozialistischen Israel-Verurteilungs-Partei, bei den nicht weniger linkslastigen hiesigen Leitmedien und bei großen Teilen der, den Juden den Holocaust immer noch nicht verzeihenden bundesdeutschen Öffentlichkeit erzielt hatte.

War ja auch ein genialer Einfall, alle Versäumnisse, die durch das ganz zufällige Unterlassen von Treffen mit Oppositionellen im Iran, der Türkei, Saudi-Arabien und anderen freiheitlichen islamischen Demokratien entstanden waren, nunmehr in dem schrecklichen Unterdrückungs-Regime Israel sozusagen auf einmal nachzuholen.

Die von Gabriel ausgewählten Organisationen, besonder BtS beschäftigt sich damit, angebliche Berichte israelischer Soldaten über vermeintliche Kriegsverbrechen Israels zu sammeln. Fälschungen sind bereits nachgewiesen worden. Der BtS-NGO geht es dabei vor allem um eine Delegitmierung des Staates Israel. Das Interesse an dem Schicksal der Araber ist dabei eher untergeordnet. Keinerlei Empathie findet sich für die Unterdrückung und Ausgrenzung der „Palästinenser“ in Jordanien, die dort im Gegensatz zu der arabischen Population im jüdischen Judäa, Samaria und Galiläa in entwürdigenden Verhältnissen leben und trotz ihrer großen Zahl von dem herrschenden Fremdsystem ausgegrenzt werden.

Die Verstimmung des „Scharfmachers“ Netanyahu angesichts der offensichtlichen Unlauterkeit des Anliegens Gabriels war aber auch zu kleinlich. Dies besonders auch angesichts des die besonderen Freundschaftsbeziehungen zu Israel so überaus diplomatisch dokumentierenden Wunsches Gabriels, in prioritärer Reihenfolge und noch vor dem Empfang beim israelischen Regierungschef die beiden Auslands-finanzierten, staatsfeindliche Lügen verbreitenden Extremisten-NGO’s besuchen zu wollen.

So etwas würde — wie Gabriel gegen besseres Wissen nicht versäumt hat, sofort zu betonen — im umgekehrten Falle in unserem von Heiko-Maas eigens organisierten System der Gesinnungsschnüffelei, Denunziation- und gesellschaftliche Ächtung gegen Meinungsabweichler — mit Ausnahme islamischer Judenhass-Parolen — niemals vorkommen.

Bei der Antifa und Islamischen Demokratiefeinden bin ich mir nicht wirklich sicher, aber geradezu mit offenen Armen hätte Frau Merkel ganz sicher besonders Netanyahu und jeden anderen Staatsgast begrüßt, der sich sozusagen noch vor dem Levée mit Pegida oder anderen vergleichbaren Organisationen getroffen hätte, noch bevor sie die Gelegenheit hatte, ihn zu sehen. Von der erfreuten Reaktion der iranischen Mullahs oder des Herrn Erdogan, der ja schon bei dem geringsten vermeintlichen Fehlverhalten seiner deutschen Gäste und fast ohne Rauschen in der hiesigen Presse, nicht einmal Besuche bei den eigenen in der Türkei stationierten deutschen Truppen zulässt.

Da der Schulze’sche Komet ohnehin zu sinken beginnt, sollten die Sozis, ob dieser wahlstrategischen Meisterleistung Gabriels vielleicht noch einmal darüber nachdenken, ob sie den aus Brüssel ausgeliehenen deutschen Schulabbrechler nicht doch wieder nach Belgien zurückschicken.

Dr. Rafael Korenzecher

Hier noch ein weiterer Link zur Haltung Gabriels ( Phil Perennis und Jüdische Rundschau )

https://philosophia-perennis.com/…/mahmoud-abbas-sigmar-ga…/

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Gerd Buurmann

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It was a daring raid. Even by Israeli standards.

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